Stadtrat und Baugesellschaft verabschieden die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche

Wechsel nach Viersen : Verwaltung verabschiedet Beigeordnete

Zum Jahreswechsel verlässt die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche Nettetal und wechselt nach Viersen. Am Dienstag und Mittwoch wurde sie mit herzlichem Dank und vielen guten Wünschen im Stadtrat und bei der Baugesellschaft verabschiedet.

Bürgermeister Christian Wagner (CDU) skizzierte den beruflichen Werdegang der gebürtigen Kölnerin, die nach einem Bauingenieur-Studium in Aachen in den öffentlichen Dienst wechselte und zunächst in Neuss und Krefeld tätig war. In der von Männern dominierten Technikwelt verschaffte sie sich Respekt und Anerkennung und wurde 1997 Leiterin des Planungsamts bei der Stadt Krefeld. 2001 wechselte sie als Technische Beigeordnete nach Kempen, am 1. März 2007 begann sie in gleicher Funktion in Nettetal. Hier wurden dem Dezernat die Stadtentwicklung und der Nette-Betrieb hinzugefügt. „Sie hatten eine sehr erfolgreiche Zeit in Nettetal“, sagte Wagner. Er verriet zwei Wesensarten, die sie auszeichneten: Pragmatismus bei der Planung, verbunden mit dem Gedanken an ihre Umsetzung, und ein hohes Maß an Bürgernähe: „Sie haben die Bürger mitgenommen und überzeugt.“ Einen Abend später lobte Marcus Optendrenk, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Baugesellschaft, dass Fritzsche ihre Fähigkeiten mit großen Einsatz als ehrenamtliches Vorstandsmitglied eingebracht habe. Sie habe viele wichtige Baumaßnahmen wesentlich geprägt. „Das kommt der Stadt, aber auch unseren Mieterinnen und Mietern dauerhaft zugute“, sagte Optendrenk. Noch ein halbes Jahr lang wird sie einen Neubau der Baugesellschaft beratend betreuen. Fritzsche dankte dem Rat für den Rückhalt und bestätigte ihren Mitarbeitern: „Sie können stolz sein auf das, was wir miteinander umgesetzt haben. Ihr wart ein tolles Team.“