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Stadt stellt Film über Pankarz-Ausstellung ins Netz

Kultur in Nettetal : Geschlossene Pankarz-Ausstellung virtuell zu erleben

Einen Film über die im Rathaus ausgestellten Zeichnungen von Jürgen „Moses“ Pankarz hat die Stadt ins Netz gestellt.

(hb) Als die Eröffnung seiner Ausstellung abgesagt werden musste, war Jürgen Moses Pankarz tief enttäuscht. Zwar hofft er noch immer auf eine Finissage zum Ende der Ausstellung, aber niemand weiß, wie lange das Rathaus geschlossen bleiben muss. Doch Roger Dick, Leiter von KulturNette, ließ sich nicht entmutigen. Er gab ein Video in Auftrag, das nicht nur die Bilder in den Rathausgängen zeigt, sondern auch ein Interview mit dem Künstler. Selbst an seinem Arbeitstisch zu Hause in Kempen kann ihn der Zuschauer erleben.

Der Film ist jetzt auf der Homepage der Stadt Nettetal zu finden: www.nettetal.de, dann das Feld „Gemeinsam für Nettetal“ anklicken, dann das Thema „Kultur in Nettetal“ – und schon sieht man den Film.

Zum ersten Mal sind Zeichnungen zur Siegfried-Sage ausgestellt. Ursprünglich vom Siegfried-Museum in Xanten bestellt, ging dem neu gegründeten Museum das Geld aus. Jetzt will Pankarz das Buch mit Texten von Günter Frorath aus Köln im Eigenverlag veröffentlichen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht aber ein Überblick über sein zeichnerisches Werk, von den Anfängen in einer Essener Werbeagentur bis zum Figurenschatz, der während der jahrelangen Freundschaft mit dem Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch entstand. „Männeken“ zeichnen, nennt Pankarz seine Arbeit mit leiser Ironie. Die Männeken entstehen ganz herkömmlich per Hand am Zeichentisch.