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Nettetal: Sportliche Herausforderungen für jeden

Nettetal : Sportliche Herausforderungen für jeden

Bei der 32. Stadtmeisterschaft für Menschen mit Behinderung haben die Teilnehmer sechs Stationen bewältigt. Die waren auch für Besucher ohne Behinderung gar nicht so einfach

Die neuen Stadtmeister stehen fest: Rund 50 Sportbegeisterte stellten sich den sechs Stationen der 32. Stadtmeisterschaft für Menschen mit Behinderung, die der Turnverein (TV) Breyell und die Behinderten Sportgemeinschaft Nettetal in der Werner-Jaeger-Sporthalle veranstalteten.

Eine große sportliche Herausforderung war der Rollstuhlparcours. Foto: Arnim Liehr

Auch Menschen ohne Behinderung waren dazu eingeladen, an den Spielen teilzunehmen. Sie wurden aber nicht in die Wertung zur Wahl des Stadtmeisters einbezogen. So versuchte sich auch der Pressewart des TV Breyell, Arnim Liehr, selbst mal an den Stationen und merkte: Manches sieht deutlich einfacher aus, als es tatsächlich ist. "Selbst wenn ich in der Wertung wäre, würde ich wahrscheinlich irgendwo im Mittelfeld landen", sagte er.

"Man sieht immer, mit welcher Begeisterung und Freude die Teilnehmer dabei sind", erzählte Liehr. Die stellvertretende Vorsitzende des TV Breyell und Betreuerin der dortigen Gruppe Reha-Sport für Menschen mit geistiger Behinderung Hubertine Koenen berichtete, vielen Teilnehmern habe die Station "Ringe schießen" am meisten Spaß gemacht. Bei dieser Station war das Ziel, mit einem Stab Gummiringe in ein Feld zu stoßen. Eine große sportliche Herausforderung sei der Rollbrettparcours gewesen, erzählte sie. Dort brauche man viel Geschick.

Nettetals Bürgermeister Christian Wagner (CDU) überreichte allen Sportlern ihre Teilnehmerurkunde. Stadtmeisterin bei den Kindern ist Sophie Janßen. Unter den Jugendlichen machte Cederic Notz den ersten Platz. Bei den Frauen ist Lucie Houben Stadtmeisterin, bei den Männern ist es Sebastian Keggen.

(RP)