Schaag: Spielerisch den Umgang mit Wasser lernen

Schaag : Spielerisch den Umgang mit Wasser lernen

(hb) Im heißen Sommer hat die neue Matschanlage in der Kindertagesstätte St. Anna ihre Bewährungsprobe schon längst hinter sich. Jetzt wurde die „Wasserspielanlage“ offiziell vom Förderverein übergeben.

Gerade die Hitzeperiode dieses Sommers hat deutlich gemacht, dass Wasser eine wichtige Ressource ist und alle damit verantwortungsvoll umgehen müssen. Doch bei all dem pädagogischen Programm kommen natürlich Spaß und Spiel nicht zu kurz. Das zeigte sich, als einige Vorschulkinder die Anlage bei der offiziellen Präsentation „enterten“ und in Betrieb nahmen. Und wie finden die Kinder das Spielgerät? Felix (5) fasst es in einem Wort zusammen: „Cool“.

Kita-Leiterin Sigrid Wulf ist glücklich, dass das „wunderschöne Außengelände“ mit der Matschanlage jetzt einen besonderen Akzent erhalten hat. Vorher spritzte das Wasser überall hin, jetzt wird es sparsam eingesetzt, denn die Wasserzufuhr beim Spielgerät aus Holz läuft nur, wenn der Hahn gedrückt wird.

Für den Förderverein des katholischen Kindergartens St. Anna, gegründet 2017, ist es das erste große Projekt. Und entsprechend zufrieden sind die Frauen des Vorstandes, dass aus einer Idee am Anfang nun Wirklichkeit geworden ist. Das hat viel Zeit, aber auch Geld gekostet. Für die 35 Mitglieder des Fördervereins war das schon ein hartes Stück Arbeit. Rund 4000 Euro hat das zertifizierte Spielgerät gekostet. Einen beträchtlichen Teil davon hat die Nettetaler Sparkassenstiftung beigesteuert. Besonders neugierig waren Bürgermeister Christian Wagner (CDU), Vorsitzender des Kuratoriums der Nettetaler Sparkassenstiftung, Jochem Dohmen, Mitglied im Vorstand der Stiftung, und Sandra Facklam, Leiterin der Filiale Schaag der Sparkasse Krefeld, bei der offiziellen Präsentation auf das neue Wasserspielgerät.

Aus Erträgen des PS-Sparens der Sparkasse Krefeld konnte der Kindergarten bereits Außenbänke für die Gruppen anschaffen. Und der Förderverein plant schon sein nächstes Projekt: Im Außengelände will der Förderverein eine „Hüttenstadt“ mit verschiedenen Spielhütten errichten. Dort sollen die Kinder verschiedene Rollenspiele einüben können. Bei verschiedenen Aktionstagen soll dafür gesammelt werden. Als nächstes steht am 28. September ein Kindersachentrödelmarkt für jedermann an.