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Sondersitzung des Stadtrates zum neuen Gewerbegebiet Nettetal-West

Nettetal-West : Rat: Sondersitzung zum neuen Gewerbegebiet

Ungewöhnliche Konstellation: Eine halbe Stunde vor Beginn der Sitzung des Haupt-und Finanzausschusses hatte Bürgermeister Christian Wagner (CDU) eine Sondersitzung des Stadtrates anberaumt. Hintergrund: Der Bebauungsplan Sh-271 für einen Teil des Gewerbegebietes Nettetal-West, kam bei der Bezirksregierung nicht durch.

Um Rechtssicherheit herzustellen, musste der Rat deshalb den Flächennutzungsplan für den Bereich Rahser Feld Nord und das Gewerbegebiet Nettetal-West ändern. Bei beiden Vorhaben waren Flächen anders verplant worden, als es der ursprüngliche Flächennutzungsplan vorsah. Die Änderungen wurden einstimmig angenommen.

Als die Planung erarbeitet wurde, stellte sich heraus, dass für die im Flächennutzungsplan an der Straße An der Kleinbahn dargestellte kleine Grünfläche, die im neuen Bebauungsplan zum Gewerbegebiet Nettetal-West als gewerbliche Baufläche überplant werden soll, eine Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich ist. Ebenso beim Rahser Feld. Dort ist ein Bolzplatz als Grünfläche dargestellt. Die dürfe aber nicht überbaut werden.

In der Sondersitzung stellte WIN-Fraktionsvorsitzender Hajo Siemes die Frage, wie das Verfahren bei Atom-Transporten auf der Bahnstrecke Viersen–Kaldenkirchen sei. Wie würden Stadt und Rat informiert? Siemes bezog sich auf entsprechende Berichte in der RP. Der Bürgermeister erklärte, auch die Verwaltung sei nur über die Presse informiert worden.