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Frist endet am 30. August Logbücher für Leseclub abgeben

Nettetal · Die Frist endet am 30. August. Bei der Abschlussparty werden „Lese-Oskars“ verteilt.

   RP-Foto: emy

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Foto: Emily Senf

Zielgerade im Sommerleseclub: Bis Freitag, 30. August, können die Mitglieder ihre Logbücher in der Stadtbücherei abgeben. Dann werten die Mitarbeiter die Ergebnisse aus, und eine Jury entscheidet, welche Leistungen „Oskar“-würdig sind. Abschlussparty ist am Mittwoch, 11. September, ab 16 Uhr in der Stadtbücherei, Lobbericher Straße 1, in Breyell.

Das Kultursekretariat NRW hatte das Konzept seines Projekts zur Leseförderung für die Sommerferien neu aufgelegt. Nun können die Teilnehmer auch als Gruppe agieren. Möglich waren Teams von bis zu fünf Personen jeden Alters – ein Konzept, das Birgit Mager, stellvertretende Leiterin der Nettetaler Stadtbibliothek, überzeugt hat: „Das gemeinschaftliche Lesen finde ich gut.“

Auch die Logbücher sind neu. Darin konnten sich Teilnehmer präsentieren, etwa berichten, welches ihr liebster Lese-Ort ist, Aufgaben lösen und Fragen zu einem Buch beantworten. Pro Buch oder Hörbuch gab es einen Stempel, jedes Teammitglied muss mindestens einen vorweisen, damit der Sommerleseclub als bestanden gilt.

In Nettetal haben sich gut 170 Personen angemeldet. Wie Mager berichtet, lag die Zahl in den vergangenen Jahren zwar höher, „aber später erfolgreich waren nicht so viele“, sagt sie. Rund 100 hätten in der Regel eine Urkunde bekommen. Nun habe es viele Zweierteams aus Elternteil mit Kind gegeben. Die meisten Teilnehmer waren elf bis zwölf Jahre alt.

In der Jury entscheiden die Kulturausschuss-Vorsitzende Renate Dyck (SPD), Bürgermeister Christian Wagner (CDU) und Jochem Dohmen von der Sparkasse Krefeld, wer einen „Oskar“ bekommt; eine Auszeichnung, angelehnt an den Filmpreis „Oscar“. Er soll in mehreren Kategorien vergeben werden. Dazu gibt es bei der Party am 11. September Musik, eine Verlosung und einen Eiswagen.

Auf eine Verbesserung hofft Mager für das kommende Jahr: Erleichterung beim Datenschutz. Die Schüler hätten die notwendige Einverständniserklärung mit der Unterschrift ihrer Eltern wieder in Schule oder Bücherei abgeben müssen. Das sei in der Organisation schwierig und habe nicht überall geklappt, berichtet Mager: „Das ist eine Hürde.“

(emy)