Sankt Martin im Kreis Viersen: Junge findet Stecker in Martinstüte und bekommt Stromschlag

St. Martin in Nettetal: Junge findet Stecker in Martinstüte und bekommt Stromschlag

Der zwölfjährige Junge wurde dabei verletzt. Wer den Stecker in die Tüte gepackt hat, ist unklar. Die Polizei warnt vor solchen gefährlichen Gegenständen in Martinstüten.

Ein zwölfjähriger Junge aus Nettetal-Lobberich hat beim Ausprobieren einer Leuchte einen Stromschlag bekommen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, stammt das Lämpchen, an dem sich ein Stecker befindet, aus der Martinstüte des Jungen. Wie es dahin kam, ist derzeit noch unklar.

Der Junge fand die Birne in der Tüte und wollte sie ausprobieren. Als er den Stecker in eine Steckdose steckte, bekam er einen Stromschlag und wurde dadurch verletzt, heißt es von der Polizei. Noch könne nicht gesagt werden, wie der Stecker in die Martinstüte gelangte oder wer ihn dort hineingelegt hat. Ausgeteilt worden war die Tüte nach dem Zug der katholischen Grundschule Lobberich.

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Die bisherigen Ermittlungen hätten ergeben, dass der Veranstalter einen solchen Stecker nicht in die Tüten gepackt hatte. Die Polizei bittet: „Wenn Sie einen solchen Stecker gefunden haben sollten, benutzen Sie ihn nicht, sondern melden den Fund der Polizei.“

(emy)
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