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Programm von Nettekultur 2020

Nettetal : Nettekultur startet mit einer Komödie

Nach der Pause um den Jahreswechsel geht es ab Sonntag weiter mit dem Programm von Nettekultur. Im Januar ist die Komödie „Eine Stunde Ruhe“ und die Tanzshow „Don't Stop the Music“ zu erleben.

Am Sonntag geht es wieder los. In der Spielzeit 2019/2020 startet Nettekultur mit einer Komödie ins neue Jahr. Das Euro-Studio Landgraf kommt mit einer Komödie von Florian Zeller in den Seerosensaal. In „Eine Stunde Ruhe“ geht es um einen Jazz-Liebhaber, der auf dem Flohmarkt eine LP gefunden hat, die er zu Hause sofort anhören möchte. Aber dort angekommen, passieren die schlimmsten Dinge. Seine Frau, ihre beste Freundin (und seine Geliebte), sein Sohn, ein Nachbar und ein Klempner hindern ihn daran. Eine Katastrophe folgt auf die nächste.

Um Musik geht es auch am 30. Januar. Die Tanzshow „Don‘t Stop the Music“ ist eine Revue durch hundert Jahre Tanz, vom Charleston der 1920er Jahre bis zu Lady Gaga heute. Am 7. Februar kommt Nessi Tausendschön in die Aula der Realschule. Ihr Kabarettprogramm „30 Jahre Zenit“ bietet elegantes, kluges und schönes Hadern mit den großen wie kleinen Themen des Lebens.

„Geschichten von der allgemeinen Undurchschaubarkeit“ ist das Programm am 15. Februar überschrieben. In dieser humorvollen Fusion aus Schauspiel und Musik agiert der Oboist Manuel Munzlinger mit dem Schauspieler Götz Schubert, aus dem Fernsehen bekannt durch die Krimireihe „Wolfsland“. Am 6. März geht es weiter mit dem Kabarettisten Philip Simon. In „Meisenhorst“ stellt der Deutsch-Niederländer die Gretchenfrage zum Grundgesetz: Welches der 19 Grundrechte ist uns am wichtigsten? Für ihn ist klar, dass ein Perspektivwechsel hermuss.

  • Die Tanzshow „Don‘t stop the Music“
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Am 14. März kommt das Rheinische Landestheater Neuss mit Goethes Faust in die Aula der Realschule. In Faust@White BoxX wird der ganze Faust in 100 Minuten von vier Darstellern gespielt. Vorfahrt für Kabarett hat Barbara Ruscher am 27. März. Scharfzüngig, intelligent und charmant hinterfragt Deutschlands Kabarett-Lady den Selbstoptimierungswahn der Gesellschaft. Ökologische Themen wie Vermüllung der Meere und Privatisierung der Wasserversorgung sind ihr Steckenpferd.

Im April geht es mit Romy Schneider weiter. Am 21. April zeigt das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel „Romy Schneider“ als Biographie-Schauspiel nach dem Buch von Günter Krenn. Die meisten denken, wenn sie den Namen Romy Schneider hören, an die Sissi-Filme. Sie flieht nach Frankreich, strebt dort nach ernstzunehmenden schauspielerischen Herausforderungen und künstlerischer Anerkennung. Sie dreht mit Alain Delon und Michel Piccoli. Doch ihr Privatleben ist geprägt von Unsicherheiten, zerbrochenen Beziehungen und Schicksalschlägen, nicht zu vergessen die gnadenlose Beobachtung durch die Medien.

Nur drei Tage später, am 24. April, folgt die 12. Nettetaler Comedy-Nacht. Anders als im Programm gedruckt, kann der Comedian Simon Stäblein nicht auftreten. Für ihn wird Lieselotte Lübke auf der Bühne zu sehen sein. Außerdem führt die Comedienne und Poetry Slammerin Helene Bockhorst in die „fabelhafte Welt der Therapie“ ein. Und Tan Caglar entert als Frauenflüsterer mit seinem Aktivrollstuhl Hurricane die Comedybühne.

Musikalisch wird es noch mal am 9. Mai im Seerosensaal, wenn mit iNtrmzzo und Stimmlich zwei A-cappella-Ensembles eine stimmliche Comedy hinlegen. Das Programm verspricht ein Konzerterlebnis der besonderen Art.

Am 15. Mai gastiert das Theater Poetenpack aus Potsdam mit dem Schauspiel „Nathan der Weise“ von Lessing im Seerosensaal. Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturkreisen spielen mit professionellen Schauspielern. Ort der Handlung ist Jerusalem um 1190, zur Zeit des dritten Kreuzzuges. In der Stadt treffen Juden, Muslime und Christen direkt zusammen. Mit seinem Stück reagiert Lessing auf die religiöse Orthodoxie und Intoleranz seiner Zeit.