Nettetal Polnische Gäste danken Gastgebern

Nettetal · Pater Bednarski und zwei Seminaristen aus Elk fühlten sich sehr wohl.

In einem "offenen Brief" haben sich jetzt die polnischen Gäste der Pfarrgemeinden in Breyell, Leutherheide und Schaag für die herzliche Gastfreundschaft bedankt, die sie in diesem Sommer erfahren haben. Pater Dr. Marek Bednarski und die Seminaristen Lukasz und Radek aus Nettetals Partnerstadt Elk weilten für einige Zeit in der Stadt.

In dem Brief heißt es in Polen gebe es das Sprichwort "Gast im Haus, heißt Gott im Haus" oder wie es der hl. Augustinus formuliert habe: "Der Herr wollte die Menschen ermuntern, durch den Dienst der Gastfreundschaft zu seiner Erkenntnis zu gelangen." Die Polen unterstreichen, Gastfreundschaft sei eine Kulturleistung ersten Ranges und gehöre von Alters her zu den prägenden Elementen der Gesellschaft.

Diese Sätze gewinnen angesichts aktueller Entwicklungen eine prägende Bedeutung und Gewissheit. Die drei Pfarrgemeinden St. Lambertus Breyell, St. Anna Schaag und St. Peter und Paul Leutherheide haben die drei Gäste sehr gerne aufgenommen. Dafür bedankt sich Pater Bednarski nicht nur im Namen der beiden Seminaristen, sondern auch stellvertretend für die Leitung des Priesterseminars in Elk. Die Gäste fühlten sich in Nettetal sehr wohl. Ihr persönlicher Dank richtet sich an die Familien Adrian und Schubert, die die Seminaristen aufnahmen und bewirteten. Alle drei freuen sich, dass sie neue Freunde kennengelernt haben. In ihrem Brief danken sie weiteren Familien und Einzelpersonen, denen sie während ihres Aufenthaltes in der Stadt begegneten, darunter beispielsweise auch der unermüdliche "Deutschlehrer" Heinz Huber mit seiner Gattin Monika und Pfarrer Günter Puts.

"In diesen vier Wochen haben wir zwar kein perfektes Deutsch gelernt, aber wir haben wieder entdeckt, dass die Nächstenliebe, Herzlichkeit und Gastfreundschaft nicht so viele Worte bedürfen, um sich gut zu verstehen und sich besser kennen zu lernen. Worte kann man vergessen, aber die Erinnerungen bleiben in unserem Herzen", schreibt Pater Bednarski.

(wi)
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