Pfarrorchester St. Lambertus Leuth spielte Sommerkonzert iuim Atelier van Eyk

Kurzkritik: Bläserklänge unter fast blauem Himmel

Zum sechsten Mal fand das Sommerkonzert des Pfarrorchesters St. Lambertus Leuth im Ambiente des Ateliers van Eyk statt. Die angenehme Stimmung und die ansprechende Leistung des Leuther Blasorchesters haben sich herumgesprochen: Immer neue Interessierte finden den Weg zur etwas versteckt liegenden Galerie; zugleich hat sich eine Fangemeinde gebildet.

Einen Wunsch ans Wetter hatten die Musiker im Programm versteckt, er sollte in Erfüllung gehen: „Fast Himmelblau“ nannte Komponist Kurt Gäbe einen Walzer. Der klang gut – genau so sah der Himmel aus. Das mit Amateuren aller Altersgruppen ausgewogen besetzte Orchester stellte sich in guter Verfassung vor. Die Intonation war gut, die Einsätze stimmten, die Musiker waren mit Freude und Eifer bei der Sache. Gastgeberin Mieke Spolders weiß die Qualität des Orchesters zu schätzen: „Es ist ein Aushängeschild, für Leuth und für Nettetal.“ Musikalischer Chef Peter Mahr leitet das Orchester mal mit dem Taktstock, mal mit der Trompete. Er findet die richtige Balance zwischen Freude am Musizieren und gewissenhafter Arbeit. Abwechslungsreich und kurzweilig war das Programm. Märsche wie der alte preußische „Fridericus-Rex“ wechselten mit Polkas, Walzermelodien und jazzigen Rhythmen.⇥