Nettetal: Pfadfinder aus Breyell: Hilfe für Südamerika

Nettetal: Pfadfinder aus Breyell: Hilfe für Südamerika

Zum dritten Mal beluden die Breyeller Pfadfinder einen Container voller Hilfsgüter für Bolivien und Peru. Insgesamt schickten sie 35 Kubikmeter Hilfsgüter nach Südamerika. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Werkzeuge, Rollstühle und Kleidung.

Auch der zehnjährige Johan Schoemakers war bei der Zulieferung mit dem Handwagen kaum zu bremsen. In den Gruppenstunden zuvor beschäftigten sich die Pfadfinder aktiv mit Peru und Bolivien und begaben sich auf die Spuren der Inka. Bei einer "Fotoreise" erkundeten sie zunächst die Landschaft und Besonderheiten der Anden-Staaten. Ihr Interesse galt nicht nur touristischen Dingen. Vielmehr beschäftigten sich die Jungen und Mädchen mit der Lebenssituation von Gleichaltrigen in Bolivien.

Bei einem Kochabend entdeckten die Pfadfinder zudem südamerikanische Spezialitäten: Nach bolivianischem Rezept kochen sie "Aji de Gallina", ein landestypisches Hähnchengericht.

Mit "Wer wird Millionär"-Fragen lassen die Jungen und Mädchen nun spielerisch ihre Eindrücke der vergangenen Gruppenstunden Revue passieren. Vorbereitet wurde das Quiz von Denise Lienen, Leiterin bei den Jungpfadfindern. Als Spielfeld dient ein selbstgebasteltes Mensch-ärgere-Dich-nicht, das die Breyeller von einer Pfadfindergruppe aus Südamerika geschenkt bekommen haben.

Josef Heyes, Willicher Bürgermeister und zugleich Vorsitzender der Leprahilfe, sowie Geschäftsführerin Katja Hirzmann dankten den Pfadfindern für ihr Engagement.

(RP)