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Nettetal: Parkanlage zum Spielen

Nettetal : Parkanlage zum Spielen

Die Stadt hat mit dem Bau des Generationenspielplatzes in Breyell begonnen. Nettetal betritt Neuland, denn hier sollen sich Kinder und Erwachsene jeden Alters begegnen. Geplant sind auch sportliche Angebote.

Das Konzept klingt gut: eine Parkanlage für alle Breyeller Bürger, für große und für kleine Einwohner, zum Spielen und Erholen. Weil das Kind einen Namen haben muss, ist das Konzept mit "Generationenspielplatz" überschrieben. Das sei eine neue Idee für die Stadt, verkündete Bürgermeister Christian Wagner beim Spatenstich. Erstmals werden Bevölkerungsgruppen nicht nach ihrem Alter getrennt, vielmehr sollen vom Kind bis zu den alten Menschen alle hier miteinander auskommen können.

Susanne Fritzsche, die Technische Dezernentin der Stadt, erklärte das Konzept des Projektes als Parkanlage für alle Bevölkerungsschichten. "Durch das Konjunkturpaket haben wir die Chance erhalten, in Breyell einen Erholungsort im Grünen zu schaffen", erklärte die Beigeordnete. Zur Vorbereitung hatte die Stadt viele Gespräche und Verhandlungen geführt. "Wir sind eigentlich immer auf positive Reaktionen gestoßen", stellte Susanne Fritzsche fest.

Heike Meinert vom städtischen Grünflächenamt erläuterte die Einzelheiten: Innerhalb der Parkanlage sollen sportliche und spielerische Elemente installiert werden, mit denen sich Menschen jeden Alters beschäftigen könnten. Spielgeräte sollen zum Spielen und zur aktiven Bewegung einladen. Mit dem Gesundheitszentrum Nettevital im Krankenhaus sei die Zusammenarbeit bereits vereinbart. Geplant sind Fitnessgeräte und möglicherweise Einführungskurse durch Nettevital, berichtete Heike Meinert. Auch Walking-Gruppen könnten die Fitnessgeräte durchaus in ihr Trainingsprogramm während des Walkens aufnehmen.

In der Mitte der Parkanlage soll ein großes Spielgerät Kinder zum Klettern und Balancieren bewegen. Von der Straße Am Kastell ausgehend, wird ein Bongert mit verschiedenen Obstbäumen gepflanzt. Dahinter bildet demnächst eine Hecke den Rahmen. Der Rasen soll Besuchern als Spielwiese, aber nicht als Bolzplatz dienen. Zur Autobahnböschung hin wird eine Gabionewand gebaut. Das sind stabile Drahtkörbe, die mit Steinen gefüllt werden. Am äußeren Rand des Generationenspielplatzes zur Autobahn und zu den angrenzenden Äckern hin werden duftende Stauden gepflanzt und eine Wildblumenwiese eingesät.

In der Mitte der Fläche soll eine Sitzecke eingerichtet werden, wo sich Besucher aufhalten und entspannen können. Die Anregung aus der Bevölkerung, einen Boule-Platz in installieren, hat die Verwaltung gerne aufgenommen. Das Erdreich, das beim Anlegen des Generationenspielplatzes ausgehoben wird, soll zu kleinen Hügeln modelliert und bepflanzt werden.

Die Arbeiten starten mit der Anlage der Wege und dem Bau der Gabionewand. Christian Wagner lud die Breyeller ausdrücklich dazu ein, sich regelmäßig den Fortschritt der Arbeiten anzusehen. Die Stadt hofft, dass die Bürger die Parkanlage schnell in ihren Besitz nehmen und als Treffpunkt aller Generationen im Ort annehmen. Es wäre ein Pilotprojekt für die ganze Stadt.

(ivb)