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Neubau des Multifunktionsbeckens in Nettetal-Breyell verzögert sich

Breyell : Noch kein Architekt für Schwimmbecken gefunden

Der Neubau des Lehrschwimmbeckens in Breyell verzögert sich. Spatenstich soll „vor 2020“ sein.

Der Neubau des Multifunktionsbeckens auf dem Schulgelände an der Biether Straße in Breyell verzögert sich: Für die Anlage, die das marode Lehrschwimmbecken ersetzen soll, hat die Stadtverwaltung „noch keinen Architekten gefunden“, wie Arndt Venten vom Fachbereich Schule, Kultur und Sport im Ausschuss für Schule und Sport nun mitteilte.

Einen genauen Zeitplan konnte Venten in der Sitzung nicht benennen. Er deutete an, dass die Verwaltung eigentlich damit gerechnet habe, eher mit Planung und Bau loslegen zu können. Nach der neuen Ausschreibung werde man sicher im September mit einem Architekten in die konkrete Planungsphase eintreten können, sagte Venten. Mit einem Spatenstich rechne der Nettebetrieb „schon vor 2020“.

Änderungen gibt es auch bei der Finanzierung des Schwimmbeckens, das 12,5 mal acht Meter groß sein und etwa 3,7 Millionen Euro kosten soll: Bislang war vorgesehen, dass dafür Mittel aus dem Förderprogramm Gute Schule 2020 eingesetzt werden sollen. So hatten es die Mitglieder des Ausschusses für Schule und Sport sowie des Stadtrats im Frühjahr vergangenen Jahres beschlossen. Von diesen Mitteln in Höhe von fast 1,4 Millionen Euro sollten mehr als die Hälfte auf den Schwimmbeckenbau entfallen.

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Nun hat die Verwaltung nach Angaben des Ersten Beigeordneten Michael Rauterkus errechnet, dass es günstiger sei, für das Schwimmbecken die bereitgestellten Gelder von mehr als 1,8 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz in Höhe von rund 1,85 Millionen einzusetzen. Die ursprünglich eingeplanten Gelder aus Gute Schule 2020 sollen anderweitig für schulische Zwecke verwendet werden. Die Ausschussmitglieder folgten dem Vorschlag der Verwaltung, hoben den alten Beschluss auf und fassten einen entsprechenden neuen Beschluss.

(jobu)