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Netteverband gestaltet Ufer der Nette naturnah um

Lebensraum in Nettetal : Zwei Abschnitte der Nette umgestaltet

Für unterschiedliche Tiere und Pflanzen werden neue Lebens- und Rückzugsorte geschaffen.

Die naturnahe Umgestaltung der Nette in Wachtendonk ist abgeschlossen. Das teilt die Stadtverwaltung Nettetal mit. Mit diesem Vorhaben wurde die EG-Wasserrichtlinie umgesetzt.

Seit Mitte August renaturierte der Netteverband zwei Abschnitte der Nette auf dem Gebiet der Gemeinde Wachtendonk; betroffen war ein Flussstück von insgesamt 640 Metern Länge. Die Firma Vornholt aus Borken hat das gesamte Vorhaben umgesetzt.

Mit der Renaturierung sollen neue Lebens- und Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen im Gewässer und der angrenzenden Aue geschaffen werden. Dabei wurden das Profil des Flusses aufgeweitet, Totholz eingebaut, Wasserwechselzonen sowie Bänke und Inseln geschaffen. Die Maßnahme wird mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Nettetals Bürgermeister Christian Wagner (CDU), zugleich auch Vorsteher des Netteverbands, Verbandsgeschäftsführer Thomas Schmitz und Landschaftsgestalter Richard Nowak (Netteverband) informierten sich jetzt über das nun abgeschlossene Projekt.

In wenigen Wochen soll – so die Planung – der Uferbereich bewachsen sein, der Entwässerungskomfort der Nette soll laut Verband nicht verschlechtert werden. Genutzt wurden dafür eigene Flächen des Netteverbandes.

(RP)