1. NRW
  2. Städte
  3. Nettetal

Nettetal: Nettetaler Grüne wollen mehr Busse für Schüler

Nettetal : Nettetaler Grüne wollen mehr Busse für Schüler

Die Fraktion hat einen entsprechenden Antrag an den Ausschuss für Stadtplanung gestellt

Die Grünen wollen das Thema öffentlicher Nahverkehr auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung am 6. März bringen. Mit einem Antrag will die Fraktion erreichen, dass die Busverbindungen insbesondere zu Stoßzeiten wie dem morgendlichen Schulstart und dem -ende am Nachmittag ausgeweitet beziehungsweise dann mehr Busse eingesetzt werden. Sie bezieht sich darin auf einen Ende Januar in der Rheinischen Post erschienenen Bürgermonitor, der zeige, dass dringender Handlungsbedarf bestehe.

Im aktuellen Entwurf der Fortschreibung des Nahverkehrsplans sei der Erhalt der Schulbusfunktion aufgeführt, allerdings mit "keine Aussage" bewertet, heißt es im Antrag: "Ein Zeitraum zur Umsetzung einer Verbesserung ist nicht erkennbar." Doch dass Busse häufig zu spät kommen und überfüllt sind, sei ein Dauerthema, "welches bereits seit mehreren Jahren besteht", meinen die Grünen. "Die Nutzung des ÖPNV sollte für Nettetaler Schülerinnen und Schüler weder mit Stress noch mit Angstzuständen wegen Überfüllung und verspätetem Erscheinen zu tun haben", schreiben sie in ihrem Antrag. Sie wollen unter anderem wissen, wie die Stadt "dauerhafte Abweichungen in Menge und Qualität der bereitgestellten ÖPNV-Leistungen" beseitigen will und was die Verkehrsgesellschaft Viersen GmbH unternimmt, um die Ausführung der bestellten Kapazitäten im ÖPNV zu kontrollieren und bei Bedarf anzupassen.

  • Nettetal : WIN-Fraktion scheitert mit Antrag an Kommunalaufsicht
  • Der neue CDU-Vorstand mit Bundestagskandidat Martin
    Parteien in Nettetal : Ein 26-Jähriger führt jetzt die CDU
  • Rückstau von der A61-Ausfahrt Kaldenkirchen auf
    Integriertes Mobilitätskonzept : Ideenwerkstätten zu Nettetals Verkehrsproblemen

In der Rheinischen Post hatten Eltern und Schulvertreter die oft unpünktlichen und ihrer Meinung nach total überfüllten Schulbusse kritisiert. Für viele Schüler beginne der Stress deswegen schon am Morgen - noch vor Unterrichtsbeginn. Etwas ändern könnte der Busverkehr Rheinland, der zur Deutschen Bahn AG gehört.

Das Unternehmen äußerte sich damals dazu schriftlich: "Die DB ist in guten Gesprächen, eine definitive Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen", teilte ein Bahnsprecher mit.

(emy)