Nettetaler Ausschuss: Integriertes Handlungskonzept für Kaldenkirchen

Breyell/Kaldenkirchen : Verschönerung Breyells ohne IHK

Für Kaldenkirchen wäre dagegen ein integriertes Handlungskonzept sinnvoll.

Eine Verbesserung des Breyeller Ortskerns versucht die Stadtverwaltung derzeit mit einzelnen Maßnahmen ohne ein Integriertes Handlungskonzept (IHK) zu erreichen. Ein solches sei allerdings für Kaldenkirchen sinnvoll, wo sich die Probleme türmten, hieß es in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses des Stadtrats. Also beschlossen die Mitglieder einen Prüfauftrag – auch wegen der Mitteilung, dass Zuschüsse aus dem Städtebauförderprogramm nicht fließen, wenn es das IHK nicht gibt. Das fängt schon bei der Neugestaltung des Marktplatzes an.

In Breyell werden in diesem Jahr die Fugen des Natursteinpflasters in der Fußgängerzone Josefstraße und angrenzenden Bereichen für rund 245.000 Euro erneuert. Für die Illumination des alten Kirchturms auf dem Lambertimarkt sollen Gelder aus den Töpfen Dorferneuerung oder Denkmalschutz locker gemacht werden. Die Modernisierung der Stadtbücherei an der Lobbericher Straße 1 soll nach und nach durch den Nette-Betrieb sichergestellt werden. Für Breyell laufen außerdem Untersuchungen zur Begrenzung von Spielstätten und ein Modellplan zur Quartiersentwicklung für den Bereich Josefstraße.

Die Aufgaben in Kaldenkirchen seien da schon größer, meint die Verwaltung: Bürgerhaus, Marktplatz (einschließlich Spielplatz), Fußgängerzone, Handlungskonzept Wohnen sowie Schulzentrum werden als Stichworte genannt, die „die Bündelung in einem IHK rechtfertigen und den Zugang zu Städtebaufördermitteln eröffnen“.

In der nächsten Sitzung des Planungsausschusses am 27. Juni soll die Verwaltung schon ein Konzept für „kurzfristige“ Verschönerungsmaßnahmen auf dem Marktplatz vorlegen, damit für die Bürger auch sichtbar werde, dass sich nach vielen Worten endlich etwas tut. Das Geld dafür soll aus dem laufenden Haushalt kommen.

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