Öffentlicher Personennahverkehr in Nettetal Für Schulweg werden mehr Busse eingesetzt

Nettetal · Die Verkehrsgesellschaft Kreis Viersen will kurzfristig für eine Verstärkung der Frequenz sorgen. Damit reagiert die Stadtverwaltung direkt auf eine Frage während der Erstwählerdiskussionsrunde mit den Bürgermeisterkandidaten in der Gesamtschule.

 Die Linien 095 und 096 werden von der Busverkehr Rheinland bedient. Sie pendeln zwischen Lobberich und Kaldenkirchen.

Die Linien 095 und 096 werden von der Busverkehr Rheinland bedient. Sie pendeln zwischen Lobberich und Kaldenkirchen.

Foto: Dieter Staniek

Gute Nachrichten für die Schülerinnen und Schüler in Nettetal, heißt es aus dem Rathaus: Um zusätzliche Kapazitäten zu erhalten und der Überlastung der Busse im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) entgegenzuwirken, ist es der Verwaltung der Stadt Nettetal gelungen, für die folgenden Linien jeweils einen zusätzlichen Bus anzufordern:

● Linie 095 von Lobberich nach Kaldenkirchen um 7.19 Uhr (Verstärkungsbus innerhalb des gültigen Fahrplanes).

● Linie 095 von Kaldenkirchen nach Lobberich um 13.17 Uhr (Verstärkungsbus innerhalb des gültigen Fahrplanes)

● Linie 096 ab Breyell (Unterführung) nach Kaldenkirchen um 14.20 Uhr zur Entlastung der Gesamtschule; Linienführung analog zur Verbindung um 14.53 Uhr (Zusatzbus – außerhalb des derzeitigen Fahrplanes).

Damit reagiert die Stadtverwaltung direkt auf eine Frage während der Erstwählerdiskussionsrunde mit den Bürgermeisterkandidaten in der Gesamtschule. Die Stufensprecher der 12, Lucia und Dominic, hatten von einer Petition gesprochen, die sie an die Stadt geschickt hätten. Darin beklagen sie, dass die Busse im ÖPNV auf den Schulwegen zur und von der Schule oft überfüllt seien. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sehen die Schüler diese Situation sehr kritisch.

Finanziert wird die Maßnahme durch das Landesministerium für Verkehr, das zur Taktverstärkung und Ergänzung bestehender Transportangebote neben den Bussen auch Fahrer bereitstellt. In Absprache mit der Verkehrsgesellschaft des Kreises wird nun der kurzfristige Einsatz der Fahrzeuge zeitnah geprüft. Bürgermeister Christian Wagner (CDU) freut sich über diese Lösung: „Eltern und Schülerinnen und Schüler hatten ihre berechtigten Sorgen an uns herangetragen. Gut, dass wir hier jetzt schnell zu einer Lösung kommen konnten.“

(hb)
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