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Nettetal: Wasserlinsen auf den Seen

Natur und Umwelt in Nettetal : Wasserlinsen auf Seegewässern

Es sieht nicht sehr schön aus und kann auch übel riechen: Große Mengen von Entengrütze oder Wasserlinsen haben sich auf der Oberfläche der Seen gebildet. Das passiert auf nährstoffreichen und träge fließenden Gewässern leicht.

Umgangssprachlich nennt man den grünen Belag auf den Seen „Entengrütze“. Richtig heißen sie, so Ansgar Reichmann, Leiter der Biologischen Station Krickenbecker Seen, Wasserlinsen. Wie ein grüner Teppich breiten sie sich über die Oberfläche der Seen aus, je nach Wind werden sie in die eine oder andere Richtung getrieben. Sie sind Nahrung für Schnecken, Fische und Enten. Auch die Blesshühner haben sie für sich entdeckt. Grundsätzlich sei das Auftauchen von Wasserlinsen ein gutes Zeichen, so Reichmann. Das aktuelle Vorkommen sei keine heimische Art, wohl eine amerikanische, die über private Teiche in die Seen gelangte. hb/Foto: Jörg Knappe

(hb)