Nettetal: Nettetal setzt auf eine Karte

Nettetal: Nettetal setzt auf eine Karte

Die Aktion "Nettetal ist mehr ..." hatte gestern mit dem Kartensonntag den Höhepunkt des Monats März. Zusatzpunkte auf der Karte, eine attraktive Verlosung und Rabatte des Einzelhandels lockten etliche Kunden an.

Alle reden vom Wetter – nur die Nettetaler nicht. Der beständige Nieselregen gestern hielt kaum jemanden davon ab, mit seiner Nettecard zu punkten und sich das neue Sortiment in den zahlreich geöffneten Geschäften anzuschauen. Der Kartensonntag war für viele auch der Schnäppchen-Sonntag. Nicht nur die Nettecard lockte mit Prozenten und attraktiver Verlosung. Viele Einzelhändler boten bis zu 20 Prozent Rabatte beim Einkauf.

Den Kartensonntag, Höhepunkt der "Nettetal ist mehr ..."-Veranstaltungen im März, nahmen Besucher ebenso positiv auf wie der Einzelhandel. "Kaldenkirchen hat Zukunft", ist Heino Schummers von "Klunker, Perlen und Kronjuwelen" sicher. Die hohe Qualität des Angebotes in Kaldenkirchen ziehe Kunden in die Innenstadt. Viele Venloer schätzten Qualität, Gemütlichkeit und Überschaubarkeit von Kaldenkirchen. Die wachsende Zahl in Venlo studierender junger Leute gäben Kaldenkirchen neues Leben.

Dem kann sich Irmgard Theelen, Mitarbeiterin der Kinderboutique "Filou", nur anschließen. Allerdings sorgt sie sich um die Zukunft, seitdem Lebensmittel-Filialist Kaiser's weg ist. Dort ziehe ein Billiganbieter ein, der einiges herabziehen könnte. "Das stört das Straßenbild", bemerkt sie. Dass der Kunde in Kaldenkirchen König ist, demonstrierte Betti Krause von Damenmoden "Jolie" mit einem roten Teppich, eigens für die Kunden ausgerollt. "Wir sind der Resonanz zufrieden, und ich denke, mit Hilfe der Nettecard können viele Kunden an Nettetal gebunden werden", meint sie.

In Breyell sind nach Ansicht von Philipp Hammans vom gleichnamigen Optik- und Juweliergeschäft die inhabergeführten Geschäfte und die damit verbundene individuelle Beratung die Stärke des Ortes. Er erwartet, dass "die ortsteil-übergreifende Nettecard uns allen Vorteile bringt. Die Ortsteile wachsen zusammen, wir profitieren davon", sagt er.

Die schöne und gepflegte Fußgängerzone von Lobberich sowie der gute Geschäftemix punkten in den Augen von Elisabeth Sado, Inhaberin von "EliSa woman". Sie hat viele Stammkunden, die kleinere Orte den unpersönlicheren Städten vorzögen. "Der Kundenkontakt ist hier ein ganz anderer. Bei uns kennt nahezu jeder jeden. Dadurch entsteht im Geschäft eine ganz andere Atmosphäre. Zudem stimmt das Angebot", meint sie. Allerdings stört sie die tote Ecke bei Hertie. Dort müsse bald etwas geschehen, wünscht sie sich.

In den Gesprächen wirken die meisten Einzelhändler zufrieden. Viele Besucher kommen auch ohne Nettecard, weil es ihnen einfach in Nettetal gefällt. "Die Karte kenne ich gar nicht. Mir gefällt es hier einfach gut. Eine schöne Stadt und nette Geschäfte", berichtet Lonneke Nabben, die mit Tochter Veerle aus Venlo angereist ist

FRAGE DES TAGES

(RP)