Nettetal Schwermetalle in den Steinen

Nettetal · Bei der Untersuchung der Kinderspielplätze fiel nur ein Platz in Breyell auf.

 Lara Lutz (Stadtplanung, links), Heike Meinert, Leiterin des Grünflächenamtes, und Erster Beigeordneter Michael Rauterkus begutachten den Generationenspielplatz in Breyell.   Foto: Stadt Nettetal

Lara Lutz (Stadtplanung, links), Heike Meinert, Leiterin des Grünflächenamtes, und Erster Beigeordneter Michael Rauterkus begutachten den Generationenspielplatz in Breyell. Foto: Stadt Nettetal

Foto: Stadt Nettetal

(RP) Seit 2016 wurden vom Kreis Viersen im gesamten Kreisgebiet insgesamt 187 Kinderspielplätze und Bolzplätze im Rahmen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes untersucht. Zu der im vergangenen Jahr durchgeführten Untersuchung von möglichen Gefahren im Boden oder Erdreich liegen seit diesem Sommer die Ergebnisse vor. Demnach wurden auf allen untersuchten Nettetaler Spielplätzen mögliche Gefahrenverdachte ausgeräumt.

Ausnahme bildeten die Wege auf dem Generationenspielplatz in Breyell. Hier besteht die Deckschicht aus Gesteinsmaterialien, die von Natur aus erhöhte Konzentrationen einzelner Schwermetalle aufweisen. Diese können langfristig, bei kontinuierlicher Aufnahme in den Körper, zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Es besteht keine Gefährdung bei normaler Nutzung der Wege wie auch beim Anfassen des Materials. Die Deckschicht soll deshalb Anfang 2020 ausgetauscht werden. Ein entsprechender Förderbescheid des Landes liegt dem Kreis Viersen bereits vor. Eine unmittelbare Gefahr für die Besucher des Spielplatzes bestand zu keinem Zeitpunkt. Eine Sperrung ist nicht erforderlich.

(RP)
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