Nettetal: Porschefahrer stirbt nach Sturz in Autobahnböschung

Nettetal: Porsche durchbricht Leitplanke - Fahrer tot

Auf der A61 ereignete sich am Samstagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall. Die Rettungskräfte der Feuerwehr Kaldenkirchen konnten einen 41-jährigen Autofahrer aus Düsseldorf nur noch tot bergen. Die Polizei ermittelt

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Samstagnachmittag auf der Autobahn 61 bei Nettetal ein 41-jähriger Fahrer aus Düsseldorf so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unfallstelle starb. "Nach den bisherigen Ermittlungen muss von einem Alleinunfall ausgegangen werden", erklärte ein Sprecher der Autobahnpolizei in Düsseldorf.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 41-jährigen Sportwagenfahrers feststellen. Foto: Jungmann Günter

Eine Fahrspur der Autobahn und die Anschlussstelle Nettetal-West wurden während der Unfallaufnahme für etwa anderthalb Stunden gesperrt. Nach Angaben der Polizei kam es zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.

30 Einsatzkräfte des Löschzugs Kaldenkirchen waren an der Bergung beteiligt. Foto: Jungmann Günter

Nach den bisherigen Erkenntnissen war der Mann zur Unfallzeit gegen 16.55 Uhr mit seinem Porsche auf der A61 in Richtung Venlo unterwegs, als er in Höhe der Anschlussstelle Nettetal-West aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. "In der Folge überschlug sich der Pkw mehrfach und kam erst nach zehn Metern im Graben zum Stillstand", berichtete der Sprecher der Autobahnpolizei. "Der 41-Jährige starb noch an der Unfallstelle."

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Nur kurz nach dem Unfall wurde der Löschzug Kaldenkirchen alarmiert. "Unser Löschzug unterstützte den Rettungsdienst bei der Bergung und Unfallaufnahme durch die Polizei", berichtete Dirk Heussen, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Nettetal. "An der Maßnahme waren 30 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen beteiligt." Das Unfallaufnahmeteam der Düsseldorfer Polizei war ebenfalls im Einsatz und sicherte Spuren. Während der Unfallaufnahme und der Spurensicherung mussten die Fahrbahn und die Anschlussstelle bis gegen 18.30 Uhr gesperrt werden.

Die Ermittler stellten das Unfallauto sicher. Ein Sprecher erklärte gestern: "Unsere Ermittlungen dauern an."

(mrö)
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