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Nettetal: Nasen-Mund-Masken aus Produktion in Kaldenkirchen

Wirtschaft in Nettetal : Nasen-Mund-Masken aus Nettetaler Produktion

Die Medigura GmbH spendete der Nettetaler Tafel 2000 medizinische Nasen-Mund-Masken. Im Sommer startete es mit der Produktion von stark nachgefragten Schutzmasken

(hb) Die Firma Medigura GmbH aus Kaldenkirchen übergab jetzt 2000 medizinische Nasen-Mund-Masken an die Nettetaler Tafel.  „Wir freuen uns, dass wir die Nettetaler Tafel mit unseren Masken unterstützen können, damit der Verein die Lebensmittelausgabe im Stadtgebiet möglichst sicher aufrechterhalten kann“, sagt Geschäftsführer Michael Gubanski.

Das Unternehmen startete im Sommer 2020 mit der Produktion von Schutzmasken. Zunächst konzentrierte sich die Medigura GmbH auf die Herstellung von Mund-Nasen-Masken, um den seit Ausbruch der Corona-Pandemie hohen Bedarf schnell bedienen zu können.

Später erweiterte das Unternehmen das Angebot dann um zertifizierte FFP-Masken.

Mit der Firma Medigura hat der Wirtschaftsstandort Nettetal nun einen Hersteller von Maskenprodukten direkt vor Ort. Entsprechend hoch war auch das Interesse der städtischen Wirtschaftsförderung, dass Michael Gubanski und sein Team möglichst schnell mit den Produktionslinien an den Start gehen konnte. Seit dem Frühjahr gab es regelmäßige Kontakte zwischen dem Unternehmen und der Stadt Nettetal. Über Wirtschaftsförderer Hans-Willi Pergens und über Ina Prümen-Schmitz, Leiterin des städtischen Fachbereiches für Senioren, Wohnen und Soziales, kam schließlich auch der Kontakt zur Nettetaler Tafel zustande.

 „Für uns ist das eine große Spende, die unserer Arbeit erheblich zugutekommt“, so Michael Althoff, Vorsitzender der Nettetaler Tafel. „Denn dem Schutz der Gesundheit unserer Ehrenamtlichen gilt die höchste Priorität, weil wir ohne die engagierten Mitstreiter das Angebot einstellen müssten. Und das wäre für alle, die unsere Unterstützung brauchen, fatal.“ Daher danke er der Firma Medigura. Die Übergabe fand unter dem gebotenen Abstand vor dem Rathaus am Doerkesplatz statt. „Den eigentlich üblichen Kaffee und den intensiveren Austausch holen wir natürlich nach“, versprach Bürgermeister Christian Küsters (Grüne), der sich über die gute Zusammenarbeit aller Akteure freute und im Namen der Stadt ebenfalls den Dank an die Medigura GmbH und an die Nettetaler Tafel aussprach.

(hb)