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Nettetal lässt eine maßgeschneiderte C2C-Strategie entwickeln

Nettetal : Stadt will C2C-Strategie entwickeln lassen

Für die Umsetzung arbeitet die Verwaltung mit einem Unternehmen aus Venlo zusammen.

Nettetal will sich als gesunde und nachhaltige Stadt positionieren und auf dem Weg dorthin von C2C Expolab aus Venlo fachlich begleiten lassen. Die Mitglieder des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftförderungsausschusses beschlossen jetzt einstimmig, die „Entwicklung einer regional abgestimmten auf die individuellen Voraussetzungen und Bedarfe der Stadt Nettetal ausgerichteten C2C-Strategie“. Das letzte Wort zur Beschlussfassung haben die Ratsmitglieder in ihrer nächsten Sitzung am 16. Mai.

Erste Überlegungen zur Einbeziehung des C2C-Gedankens, also eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft, wurden beim Bau des naturnahen Kindergartens „Wiewaldi“ an der Straße Felderend in Breyell umgesetzt. Auch beim Neubau der Kita Trappistenweg in Kaldenkirchen und dem Erweiterungsgebäude des Rathauses sollen C2C-Maßnahmen eingeplant werden.

Vorbild ist das Rathaus in Venlo, das bereits dem architektonischen Prinzip „Cradle to Cradle“ (C2C) folgt und ein eigenes Ökosystem darstellt, das nahezu energieneutral betrieben wird. Für die Umsetzung in Nettetal hat es Gespräche mit dem Projektleiter des Venloer Rathauses, Michel Weijers, gegeben, und die Verwaltung hat das zuständige C2C Expolab darum gebeten, ein Angebot für die angestrebte strategische Zusammenarbeit zu erstellen.

Das Venloer Unternehmen sicherte bereits zu, neben der Implementierung von C2C in konkreten Bauprojekten eine auf Nettetal maßgeschneiderte allgemeine Strategie zu erarbeiten.