Friedensaktion in Nettetal Gedenken an die Opfer der Atombomben

Nettetal · Die verheerenden Wirkungen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki stehen im Mittelpunkt von Gedenk- und Mahnaktionen zu den Jahrestagen der Atombombenabwürfe im Jahr 1945 in Nettetal.

Einen Monat nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima entstand dieses Foto, auf dem die Ruine eines Kinos zu sehen ist.

Einen Monat nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima entstand dieses Foto, auf dem die Ruine eines Kinos zu sehen ist.

Foto: picture alliance/AP Photo/Stanley Troutman

Im August jähren sich die Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki zum 78. Mal. Die Viersener Regionalgruppe von Pax Christi im Bistum Aachen, die Regionalgruppe Viersen des Internationalen Versöhnungsbundes, die Volkshochschule des Kreises Viersen und die Regionalgruppe Mönchengladbach/Viersen der Internationalen Ärztinnen und Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben die verheerenden Wirkungen der Atombomben in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Gedenk- und Mahnaktionen zu den Jahrestagen der Atombombenabwürfe im Jahr 1945 gestellt. Shigemi Ideguchi (1919–2001) überlebte als junger Mann wie durch ein Wunder die Explosion der Atombombe in Hiroshima. Er schrieb seine Erlebnisse auf und veröffentlichte sie 1989. Einen Zugang zu Ideguchis Erlebnissen soll am Freitag, 4. August, ab 19 Uhr in der Alten Kirche Lobberich, Am Treppchen 2-3, eine Aufführung des Artensemble Theaters Bochum mit Jürgen Larys und Susanne Hocke bieten. Der Eintritt dazu ist frei.

Am Sonntag 6. August, dem Hiroshima-Gedenktag, soll es um 11 Uhr auf dem Platz am Lambertiturm in Breyell eine Friedensaktion unter dem Titel „Die Hoffnung ergreifen“ im Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki geben. Die von den USA eingesetzten Bomben töteten etwa 100.000 Menschen unmittelbar, Folgeschäden forderten bis Ende 1945 weitere 130.000 Opfer.

(hh)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort