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Nettetal: Feldweg am Sassenfelder Kirchweg abpollern?

Verkehrspolitik in Nettetal : Feldweg am Sassenfelder Kirchweg abpollern?

Anwohner klagen schon lange über den Schleichverkehr auf dem Feldweg von Sassenfeld nach Lobberich. Die SPD hatte im April einen Antrag für Blumenkübel gestellt. Jetzt gibt es einen Antrag von vier Fraktionen, den Feld weg mit beweglichen Pollern zu sperren.

(hb) In die angestrebte Verkehrsberuhigung am Ende des Sassenfelder Kirchwegs kommt Bewegung. Die WiN-Fraktion hat jetzt gemeinsam mit den Ampel-Fraktionen SPD, FDP, Grüne einen neuen Antrag eingebracht. Die Fraktionen wollen im Ausschuss für Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Verkehr beschließen, die Straße „Sassenfelder Kirchweg“ hinter der Karl-Egmond-Straße zu Beginn des Feldweges mit umklappbaren Pollern/Pfosten zu versehen, damit der Durchgangsverkehr entsprechend der dort vorhandenen Beschilderung gesperrt wird. Bislang wird der Feldweg gerne als Schleichweg benutzt, wobei die Fahrzeuge vielfach schneller sind als die vorgeschriebenen 30 km/h. Der Nettebetrieb Tiefbau als zuständiger Straßenbaulastträger soll die Poller/Pfosten so anbringen, dass sie vom landwirtschaftlichen Verkehr umgelegt und wieder aufgerichtet werden können. Gegen Ende der Zonenbegrenzung sollte das Verkehrszeichen 357-50 (Für Radverkehr und Fußgänger durchlässige Sackgasse) aufgestellt werden.

Der Antrag hat eine längere Vorgeschichte. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Verkehr am 29. April ist der Antrag der SPD-Fraktion, dort einen Blumenkübel aufzustellen oder eine adäquate Verkehrsberuhigung vor der Einmündung Karl-Egmond-Straße einzurichten, beraten worden. Der Ausschuss hat den Tagesordnungspunkt damals nicht beschlossen, sondern ihn wegen Beratungsbedarf von der Tagesordnung gestrichen. Über die Sperrung des Wirtschaftsweges, wie von Bruno Schmitz für WiN vorgeschlagen, solle dann ein neuer Antrag gestellt werden. Die anderen Fraktionen haben die WiN-Fraktion gebeten, einen Antragsentwurf zu formulieren. Das hat sie getan, die Änderungswünsche der anderen  Fraktionen eingearbeitet und den Antrag an Bürgermeister Christian Küsters (Grüne) weitergeleitet. Der Antrag ist Thema am 27. Oktober.

(hb)