Traditionsunternehmen in Nettetal Die Trauer der Kürschner-Rentner

Nettetal-Kaldenkirchen · Der Kürschner-Rentnerklub feiert im kommenden Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Was traurig stimmt: Es wird dann keine alten Firmengebäude mehr in Kaldenkirchen geben. Aktuell wird das letzte Gebäude abgerissen.

 „Es ist ein komisches Gefühl, an der Poststraße in Kaldenkirchen vorbeizukommen und zu erleben, wie alles, was es bislang an Kürschner-Gebäuden noch gab, abgerissen wird“, sagt Herman Miggels. Er ist einer der Kürschner-Rentner, die sich alle zwei Monate in Kaldenkirchen treffen.

„Es ist ein komisches Gefühl, an der Poststraße in Kaldenkirchen vorbeizukommen und zu erleben, wie alles, was es bislang an Kürschner-Gebäuden noch gab, abgerissen wird“, sagt Herman Miggels. Er ist einer der Kürschner-Rentner, die sich alle zwei Monate in Kaldenkirchen treffen.

Foto: Lübke, Kurt (kul)

An den zusammengeschobenen Tischen im TSV-Heim an der Buschstraße in Kaldenkirchen ist die Stimmung bestens. Die lebhaften Gespräche der 17 Männer, die dort sitzen, reißen nicht ab. Sie bilden den Kürschner-Rentnerklub, der sich alle zwei Monate trifft, um in Erinnerungen zu schwelgen. Diesmal aber bestimmt ein Thema den Abend, das alle ein wenig traurig stimmt: Das letzte noch bestehende Gebäude der ehemaligen Kürschner-Maschinenfabrik an der Poststraße in Kaldenkirchen fällt derzeit der Abrissbirne zum Opfer.