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Nettetal: CDU-Fraktion wünscht sich einen Feierabendmarkt

Kommunalpolitik in Nettetal : CDU-Fraktion wünscht sich einen Feierabendmarkt

Ähnlich wie in Viersen-Süchteln soll es auch in Nettetal einen Feierabendmarkt geben. Dafür stellt die CDU-Fraktion einen Antrag an den Stadtrat.

(hb) Die CDU-Fraktion will im Rat den Antrag an die Verwaltung stellen, zu prüfen, ob man auch in Nettetal Feierabendmärkte als Ergänzung zu den bestehenden Wochenmärkten durchführen könne. Das Einkaufsverhalten der Bevölkerung und die Erfahrungen aus Nachbarkommunen wie Kempen und St. Tönis lege es nahe, dass es auch in Nettetal eine Nachfrage nach einem solchen Angebot gibt.

Die Stadt Viersen hat zusammen mit dem Werbering im Oktober einen Feierabendmarkt in Süchteln organisiert. Ein Feierabendmarkt sei ein gutes Konzept, um Berufstätige an den Markthandel heranzuführen und somit eine nachhaltige positive Entwicklung einzuleiten. Der erste Feierabendmarkt hatte viele Menschen auf den Lindenplatz in Süchteln angelockt. Die Besucher konnten donnerstags von 17 bis 21 Uhr an den Ständen vorbei schlendern. Für Rheydt sollten die Forscher des Niers-Instituts der Hochschule Niederrhein unter Leitung von Professor Rüdiger Hamm Ideen für ein neues Konzept für den Wochenmarkt erarbeiten. Wer auch ein jüngeres Publikum haben will, sollte auch geöffnet haben, wenn diese Zielgruppe aktiv sei. Und das sei selten samstags um 7 Uhr der Fall. Deshalb schlugen die Forscher vor, dass der Markt sowohl mittwochs (für den Besuch in der Mittagspause) als auch samstags (Einkaufen am Nachmittag) später öffnet. Außerdem solle als Ergänzung über einen Feierabendmarkt nachgedacht werden mit saisonalen oder thematischen Schwerpunkten. Der Markt schließe auch gastronomische Angebote ein.

Außerdem beantragte die CDU-Fraktion, für das gesamte Jahr 2021 auf Sondernutzungsgebühren für die Nutzung des öffentlichen Straßenraumes für Gastronomie und Einzelhandel zu verzichten. Zudem sollen die Marktbeschicker für 2021 ebenfalls von Markt- und Standgebühren freigestellt werden. „Diese finanziell für die Stadt überschaubaren Maßnahmen sind ein sinnvoller Beitrag zur Bewältigung der Pandemiefolgen. Sie sind auch ein Signal an die Unternehmerschaft, dass die Stadt sich auch in Zukunft um attraktive Innenstädte kümmern wird“, sagt Fraktionsvorsitzender Jürgen Boyxen..

(hb)