Nettetal Namenskarussell

Nettetal · Um niemandem auf die Füße zu treten, hatte Oberkreisdirektor Müller Gemeindenamen erfunden. Der Innenminister hielt sich teilweise daran: „Niersbrück“ (Grefrath, Oedt), „Thomasstadt“ (Kempen, Schmalbroich, St. Hubert, Hüls), St. Tönis (mit Vorst), „Fleuth“ (Willich, Anrath, Schiefbahn, Neersen) und „Nettestadt“.

Wie in Viersen (mit Dülken, Süchteln, Boisheim) und Brüggen (mit Bracht) blieb es in Grefrath, Kempen und Willich bei alten Gemeindenamen. St. Tönis wurde Tönisvorst, Amern und Waldniel wurden Schwalmtal.

Die „Nettestadt“ wurde zu Nettetal, obwohl die Kaldenkirchener wegen der großen Bedeutung ihres Bahnhofes und des Grenzüberganges Schwanenhaus (in Leuth) mit dem Namen Kaldenkirchen liebäugelten.

(RP)
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