Breyell/Lobberich: Nach dem Turnier ist vor dem Turnier

Breyell/Lobberich : Nach dem Turnier ist vor dem Turnier

Für das U-10-Junioren-Turnier des SC Union Nettetal haben Feyenoord Rotterdam und Rapid Wien wieder zugesagt.

Helmut Anderski schaute mehr als zufrieden durch die Lobbericher Werner-Jaeger-Sporthalle. "Dieses Turnier lief einfach nur hervorragend", sagte der Leiter des Organisationsteams. Er sorgte erneut für die Zufriedenheit der Mannschaften und der Zuschauer beim mittlerweile achten Volksbank-Cup für U-10-Junioren. Von der Unterbringung der Mannschaften, die zum Teil eine weite Anreise hatten, bis hin zur Verpflegung während des Turniers lief für den Veranstalter alles nach Plan.

"Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass mehr Teams zum Essen in die Mensa des benachbarten Werner-Jaeger-Gymnasiums gegangen wären. Ansonsten wurde es aber gut angenommen, keiner ist verhungert", merkte Anderski an. Ebenso wie er bekam Heike Frieters das Lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht. "Es war wirklich super. Alle Teams waren sehr glücklich über das Turnier", sagte sie. Sie war wie immer für die Einladung und Unterbringung der Teams verantwortlich. "In diesem Jahr mussten wir zum ersten Mal mehr als hundert Kinder in Gastfamilien oder Pensionen unterbringen", sagte sie. Der gute Verlauf des Turniers machte ihr die Arbeit deutlich leichter. Denn dadurch sagten schon einige Teams während der Turniertage wieder für den nächsten Volksbank-Cup zu.

"Die Jugendkoordinatoren aus Rotterdam und Wien waren hier zum ersten Mal", erzählte Frieters. "Sie waren von der ganzen Veranstaltung so begeistert, dass sie direkt für die nächste Auflage des Turniers zugesagt haben." Die restlichen Vereine wird sie ab dem kommenden Monat bereits einladen.

Keine Rolle in den Planungen wird allerdings wohl Bundesligist Bayer Leverkusen spielen. Der Rekordsieger, der sich zum ersten Mal nicht für die Finalrunde qualifizieren konnte, sagte die Teilnahme am letzten Turniertag ab und stieß damit auf Unverständnis bei den Veranstaltern. Helmut Anderski und Heike Frieters waren sich einig, dass "Leverkusen mit Konsequenzen rechnen muss".

Dies sahen auch die anderen Vereine so. Sie zollten vor allem dem reibungslosen Verlauf des Turniers viel Lob. "Es ist wirklich sehr gut organisiert. Bemerkenswert ist auch die Freundlichkeit, die der Veranstalter hier an den Tag legt", sagte zum Beispiel der Trainer des Turniersiegers Hertha BSC Berlin, Christian Metke. Er war mit seiner Mannschaft schon am Freitag in Nettetal angereist. Seinem Kollegen aus Schalke, Frank Naß, hat vor allem das Verpflegungsangebot gefallen. "Das Essen für die Kinder und Betreuer in der Mensa war wirklich gut. Das Team hat Großes geleistet", sagte er. Somit haben nicht nur die Jugendspieler der 16 Mannschaften auf ganz hohem Niveau gearbeitet, sondern auch wieder das Organisationsteam um Helmut Anderski. Für sie kann der nächste Volksbank-Cup kommen.

(vdb)
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