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Nettetal: Müllasche im Erdwall

Nettetal : Müllasche im Erdwall

Auf einem Teilstück der neuen Autobahn 61 bei Kaldenkirchen haben die Straßenbauer auch Asche aus der Müllverbrennung eingearbeitet. Dies bestätigte die Stadtverwaltung im Umweltschutzausschuss. Asche aus der Verbrennung von Hausmüll werde in zwei Kategorien unterschieden, die Kategorie II sei stärker durch Giftstoffe belastet als Kategorie I. Eingebaut wurde die Asche im Erdwall zwischen der Anschlussstelle Kaldenkirchen/Leuth und etwa der Straße An der Kleinbahn. Dieser Abschnitt befinde sich nicht in einer Wasserschutzzone, daher habe das Material verwendet werden dürfen.

"Auch so holt uns Kreislaufwirtschaft ein", bemerkte die Beigeordnete. Im restlichen Teilstück der neuen Autobahn sei das Material aber nicht verwandt worden – es war auch nicht erforderlich, weil hier kein Damm liegt. In Grenznähe beim Kloster Uhlingsheide darf keine Asche eingebaut werden, weil hier ein Wassereinzugsgebiet der Niederländer (dort gibt es keine Wasserschutzzonen) ist.

(RP)