Michael Holthaus soll beim Fußball-Kreisligisten SC Waldniel den Umbruch gestalten

Vor dem Fußballstart : Michael Holthausen betritt Neuland

Der neue Trainer des A-Ligisten soll in der angehenden Saison für einen erfolgreichen Umbruch sorgen.

Beim SC Waldniel wird in die Offensive gegangen und die neue Saison mit einem kompletten Umbruch gestartet. Auch der Trainer kommt nicht aus dem Grenzland, sondern mit Michael Holthausen holte der SC um seinen Sportlichen Leiter, Manfred Finken, einen erfahrenen Trainer aus dem benachbarten Mönchengladbach. „Eigentlich wollte ich noch länger Pause machen“, sagt Holthausen, der in der letzten Saison pausierte, davor aber einige Jahren sehr erfolgreich die Sportfreunde Neuwerk unter seinen Fittichen hatte und dort mit den Grundstein gelegt hat, dass diese zuletzt in die Bezirksliga aufgestiegen sind. „Ich hatte vor einigen Jahren schon Kontakt zum SC, allen voran mit Hans Weecks, der damals als Trainer aufhören wollte und mich als Nachfolger ins Gespräch brachte“, erinnert sich Holthausen. „Doch damals war ich noch in Neuwerk aktiv und wollte wirklich danach pausieren.“

Doch als die Waldnieler Anfang des Jahres den Kontakt zu Holthausen suchten und ihn den Verein und die Örtlichkeiten vorstellten, überlegte Holthausen nicht mehr lange. „Da passt einfach sehr viel zusammen“, so der neue Waldnieler Trainer. „Wir waren uns auch schnell einig, dass ein Umbruch stattfinden muss.“ Entsprechend wurden die Waldnieler personell aktiv. Zwar verließen einige Spieler den SC in Richtung Dülken, dafür wurden aber mehr als zehn neue Akteure geholt. Mit Dominik Vaahsen, Denis Spanke und Niclas Keller kehrten drei Routiniers zurück. „Besonders gefreut hat es mich, dass mit Tim Güth und Robin Beckers zwei Spieler aus Neuwerk trotz des Aufstiegs in die Bezirksliga den Weg zum SC gefunden haben“, verrät Michael Holthausen. „Für mich ist das Grenzland wirklich Neuland, da ich fast keine Mannschaft besser kenne, was sicherlich nicht von Nachteil ist.“ In den letzten Wochen hat sich Holthausen deshalb einige Spiele der künftigen Gegner angesehen. „Ich freue mich auf das neue Umfeld“, gesteht er, der in der Vorbereitung mit seinen Mannen drei Trainingseinheiten und zwei Testspiele pro Woche eingeplant hat.

„Im Grenzland-Cup lief es schon richtig gut für uns. Immerhin haben wir den Landesligisten Amern im Finale geschlagen. Bis zum Meisterschaftsauftakt beim VSF Amern II dauert es ja noch etwas“, sagt holthausen.“ Eine Woche vor dem Saisonstart müssen die Waldnieler in der ersten Runde des Kreispokals beim SV Oppum antreten. Und was hat sich Michael Holthausen für die neue und für ihn erste Saison im Grenzland vorgenommen? „Ich bin kein großer Freund von festen Ziele“, sagt er. „Aber wir wollen schon eine ordentliche Rolle in der Liga spielen.“

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