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Nettetal: Mehr Körbe für Laub aufstellen

Nettetal : Mehr Körbe für Laub aufstellen

Nicht nur der wahllos über das ganze Stadtgebiet verteilte Müll beschäftigt viele Bürger. Unzufrieden sind etliche Nettetaler auch damit, wie die Stadt im Herbst mit dem enormen Laubanfall durch Straßenbäume umgeht. Der Kaldenkirchener Kurt Obaron schrieb kurz vor dem Jahresende an Bürgermeister Christian Wagner einen Brief, in dem er einen anderen Weg vorschlägt, als er bisher eingeschlagen wird.

"Der Herbst und das Laubchaos in unserem Stadtgebiet sind vorbei. Doch der nächste Herbst kommt bestimmt", mahnt Obaron. Nach seiner Wahrnehmung hat der Laubabfall auf vielen Straßen Nettetals "mehr oder weniger für chaotische Verhältnisse auf Bürgersteigen, an Straßenrändern und auf den Straßen selbst gesorgt. Die wenigen, an zentralen Orten im Stadtgebiet aufgestellten Container konnten die von den Bürgern angelieferten Laubmengen kaum fassen und wurden auch sehr unregelmäßig geleert", meint der Kaldenkirchener.

Er weist darauf hin, dass es weiter von den Containern entfernt wohnenden Bürgern kaum zumutbar sei, das gesammelte Laub der Straßenbäume in Säcken oder anders zu den Sammelstellen zu bringen. Es sei auch festzustellen, dass an etlichen Stellen Laub auf den Straßen und Geh- sowie Radwegen liegen blieb und eine nicht zu unterschätzende Unfallgefahr für Fußgänger und Radfahrer darstelle.

Kurt Obaron schlägt daher vor, im Stadtgebiet mit Straßen, an denen viele Laub abwerfende Bäume stehen, in kürzeren Abständen Laubsammelkörbe aus verzinktem Stahldraht aufzustellen. Ein Beispiel in Kaldenkirchen bilde die Kölner Straße. In diese Körbe sollten Bürger das aufgesammelte Laub einfüllen, damit die Stadt die Körbe in kurzen Abständen leeren könne.

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Der Kaldenkirchener bezieht sich auf Vorbilder aus den Niederlanden. Tatsächlich stehen dort, oft im Abstand von nur 50 bis 100 Metern, solche Körbe, in die die Anwohner Laub der Straßenbäume einfüllen können. Die Körbe stehen sehr früh im Spätsommer dort und bleiben stehen, bis das letzte Laub gefallen ist. Übrigens gibt es an vielen Radwegen und auch an Straßenkreuzungen Körbe, in die Rad- und Autofahrer gezielt Abfall einwerfen können. Auch das hat sich bewährt.

(lp)