Maus besuchte das Wasserwerk in Nettetal

Die Maus im Wasserwerk: Mit der Maus zu Besuch im Nettetaler Wasserwerk

163 Anmeldungen gab es zum „Türöffner-Tag“ bei den Stadtwerken. Kinder bauten einen Wasserkreislauf.

(maof) Stolz tragen die kleinen Gäste blaue Buttons mit der Maus und „Türen auf!“. Für sie und ihre Eltern öffnen sich in Nettetal-Lobberich die Türen des Wasserwerks. „Zum fünften Mal machen wir beim Türöffner-Tag mit der Maus mit“, sagt Sigrid Rautenberger von den Stadtwerken Nettetal.

Die meisten Besucher kommen aus Nettetal und Umgebung. „Es waren auch schon Gäste aus Wuppertal und Heidelberg hier“, sagt Rauterberger. „Sonntagsmorgen bei der ,Sendung mit der Maus’ haben wir von der Veranstaltung erfahren“, sagt Krista Schmidt, die sich sofort mit Sohn Justus (6) angemeldet hatte. Denn die Nachfrage ist groß: 163 Anmeldungen gab es.

Väter, Mütter und Kinder ab sechs Jahren machen getrennte Rundgänge durchs Wasserwerk. Während Wassermeister Klaus Steves von den Kommunalen Partnern Wasser die Erwachsenen führt, erklärt Catja Dyhr von der Deutschen Umweltaktion den Kindern die Funktion des Wasserwerks. Dabei stellt sie klar, weil Kinder das oft verwechseln: „Das ist keine Kläranlage.“ Bei ihrer Frage „Wo kommt das Wasser her?“, prasseln viele richtige Antworten auf sie ein. Auf einem großen Schaltplan an der Wand zeigt sie den Kindern den Weg des Wassers aus den vier Brunnen bis in die Wasserleitungen. Die Kinder erfahren von ihr: „Wasser aus der Erde hat zehn Grad“. An einer großen Glassäule mit Erdschichten erklärt sie die Funktion eines Filters. Aus dem riesigen Behälter „Riesler 2“ darf jedes Kind eigenes Trinkwasser in einen Becher abzapfen und probieren. „Lecker, frisch und sauber“, beschreibt Frederik (10) das kühle Wasser. Emil (6), der mit seinem Vater gekommen ist, fotografiert viele Details und verrät: „Damit meine Mama das auch sieht.“

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Nach der Führung im Werk geht es nach draußen ins Zelt zur Maus und zum Elefanten. In einem Spiel wird den Kindern die Oberflächenspannung des Wassers verdeutlicht, und dann dürfen sie in einem Glas ihren eigenen Wasserkreislauf bauen. Sand, Kies, Erde und einige Kressesamen – etwas Wasser zugeben und den Deckel fest zuschrauben, fertig! Wenn sie das Glas auf die Fensterbank in die Sonne stellen, werden die Samen wachsen und müssen nicht gegossen werden, weil das Wasser kondensiert.

Für einige Familien ist dies nicht der einzige Maus-Termin. Holger Brouwers ist mit seiner Tochter Emma (6) da. Sein Sohn Noah ist erst drei Jahre und darf bei der Führung nicht dabei sein. Daher werden er und seine Frau Sandra mit den Kindern den Pötterhof und die Schweinehaltung von Bauer Steffens in Brüggen-Bracht besuchen.

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