Marienheim in Nettetal-Hinsbeck sucht ehrenamtliche Seniorenbegleiter

Hinsbeck : Marienheim sucht ehrenamtliche Seniorenbegleiter

Das größte Problem älterer Menschen ist häufig die Einsamkeit. Durch gemeinsame Zeit will das Marienheim dies lindern.

Das große Problem vieler älterer Menschen ist das Alleinsein, das Fehlen eines Gesprächspartners. Dies betrifft sowohl Menschen in eigenen Wohnungen als auch in Altenheimen. Heime bieten deswegen Aktivitäten an. Dazu bildete das Marienheim in Hinsbeck vor zwei Jahren die Gruppe „Seniorenbegleitung“, deren Mitarbeiterinnen für sie ausgesuchte Bewohner besuchen, mit ihnen Touren machen, spielen oder erzählen. Nun werden weitere Freiwillige dafür gesucht.

Wie der Soziale Dienst des Marienheimes ermittelte, interessieren sich 16 der 112 Bewohner des Hauses für eine Begleitung, acht wurden bisher gefunden. Um die Bedürfnisse zu ermitteln, hatte Gabriele Scheidt, Leiterin des Sozialen Dienstes, diese acht Paare nun zu einem Gespräch zusammengeführt. Im Vordergrund stand bei allen das Erzählen, viele spielten gerne Karten oder Tischspiele. Das Spazierenfahren, mit einem Rollstuhl im leicht bergigen Hinsbeck oft nicht so einfach, stand nicht im Vordergrund.

„Neulinge werden von mir mit interessierten Bewohnern zusammengebracht“, erzählte Scheidt. „Man muss dann sehen, ob die Chemie zwischen den beiden stimmt. Und wenn es nicht passt, geht es vielleicht mit jemand anderem.“ Normalerweise treffen sich die Paare einmal pro Woche für rund zwei Stunden. Wichtig ist, dass alle Aktivitäten, auch gemeinsame Fahrten mit dem Auto zum Beispiel zum Stadtbummel oder zum Einkauf, über das Marienheim abgesichert sind.

Wer sich an dieser Gruppe beteiligen möchte, kann sich an den Sozialen Dienst des Marienheimes wenden, Telefon 02153 1220 oder E-Mail sozialerdienst@marienheim.de.

(heko)
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