Marcus Optendrenk aus Nettetal Heimat ist Finanzminister lieb und teuer

Nettetal-Lobberich · Das Job-Angebot von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst habe ihn überrascht, sagt Marcus Optendrenk. Wie der Lobbericher seine neue Rolle im Spitzenamt empfindet und was ihm seine Heimat bedeutet.

Und so sieht sein neuer Arbeitsplatz in Düsseldorf aus: Marcus Optendrenk an seinem Schreibtisch im NRW-Finanzministerium.

Und so sieht sein neuer Arbeitsplatz in Düsseldorf aus: Marcus Optendrenk an seinem Schreibtisch im NRW-Finanzministerium.

Foto: Finanzministerium NRW

Der Anruf kam abends. Und die Nachricht sei überraschend gewesen, versichert Marcus Optendrenk. „Ich hatte zwar mit meiner Familie besprochen, wie es wäre, wenn man mir eine größere Aufgabe anbieten würde“, sagt der Lobbericher. Aber dass NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ihm nach der für die CDU erfolgreichen Landtagswahl im Mai ausgerechnet  das Amt des Finanzministers anbieten würde, damit habe er nicht gerechnet. Langes Zögern hatte Wüst von ihm offenbar nicht erwartet. Als er bei Optendrenk läutete, stand die Vereidigung des neuen Ministers schon für den nächsten Morgen an. Optendrenk hat „ja“ gesagt. Eine Entscheidung mit Folgen: Seit dem 29. Juni ist der Lobbericher für die finanziellen Geschicke des Landes Nordrhein-Westfalen verantwortlich. Ein Job, der den schon vorher vielbeschäftigten Politiker noch einmal neu beansprucht und herausfordert.