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Zaubershow : Magische Tricks in der Werner-Jaeger-Halle

Zaubershow : Magische Tricks in der Werner-Jaeger-Halle

Die „Magier 2.0“ zeigten schwebende Kugeln, schwungvolle Kartentricks und lustige Improvisation

Sie nennen sich „Magier 2.0“ und ihr Motto lautet: Anders sein als andere Zauberkünstler. Also weg von der etwas gesetzten, manchmal übertriebenen Magier-Attitüde. Ein zauberhafter Versuch, den nur rund hundert Zuschauer in der Werner-Jaeger-Halle sehen wollten. Doch sie  gestalteten den zumeist kurzweiligen Abend aktiv und gut gelaunt mit.

Christopher Köhler ist der Initiator der Show. Sein Part im Ensemble mit vier Charakteren ist der des leutseligen Komikers. Er schlüpft aus der Zwangsjacke, zeigt Kartentricks und ist dann stark, wenn er mit Gästen aus dem Publikum spontan interagiert. So schildert er Danys Tag mit Tröte und Klingel – das kennt man schon, ist aber sympathisch. Lars Ruth stellt seine Fähigkeiten als Mentalist unter Beweis. Bei drei Testpersonen liegt er immerhin einmal richtig. Ein Höhepunkt ist der Auftritt von Sam Cole: In leuchtendem Gelb lässt er Tücher und Schirme auftauchen, bewegt silberne Kugeln und dies scheinbar mühelos, stets mit Stil und untermalt von Evergreens.  Mit weißer Maske, weißer Hose und nacktem Oberkörper lässt Swann Wasser auftauchen, Kugeln leuchten und scheint zu schweben – das ist speziell. Eine nette Überraschung:  Dass Sam Cole und Swann eine Person sind.

Verabschiedet wurden die Zuschauer mit einem meist gelungenen Kartentrick zum Mitmachen.