Lärmschutz an der Bahnstrecke zwischen Kaldenkirchen und Viersen

Kaldenkirchen: Bahn will in Kaldenkirchen in Lärmschutz investieren

Mit einer „erfreulich guten Nachricht“ wartete die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung auf: Die Bahn will entlang der Strecke von Kaldenkirchen nach Viersen langfristig etwas für den Lärmschutz in Wohnbereichen tun.

Infrage kämen Bereiche in Kaldenkirchen und Breyell. Gebaut werden soll ab 2021; dazu werde im Frühjahr 2019 eine Bürgerbeteiligung stattfinden. Ausschussvorsitzender Willi Pollmanns kommentierte mit leichter Ironie: „Wir wollen hoffen, dass die Bahn in ihrem Fahrplan bleibt.“

Bei einem anderen Bahn-Thema musste die Verwaltung passen. Wie es um eine Verlängerung der Regiobahn (S 28) über Viersen hinaus nach Nettetal und Venlo stehe, wollte die Grünen-Fraktion wissen. CDU-Ratsherr Marcus Optendrenk, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Verkehrsgesellschaft Kreis Viersen ist, versuchte, das komplizierte Geflecht zu erklären. Zunächst muss erreicht werden, die S 28 vom Kaarster See über Schiefbahn bis Viersen zu verlängern. Die Regiobahn wird von den Städten und Kreisen zwischen Kaarst und Wuppertal betrieben, sie nutzt meist Trassen der Deutschen Bahn. Von Viersen nach Kaldenkirchen verkehrt der Regionalexpress (RE 13), den die private Eurobahn auf DB-Trassen betreibt.

(mm)
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