Kunststoffartikelhersteller zieht nach Nettetal-Kaldenkirchen

Neue Ansiedlung in kaldenkirchen ab 1. Januar 2020 : Kunststoffartikelhersteller zieht nach Kaldenkirchen

Frank Metten zieht mit seiner Firma, die Kunststoffartikel herstellt, zum 1. Januar 2020 von Brüggen nach Nettetal-Kaldenkirchen. Dort will er expandieren.

(mm) Eigentlich wollte Frank Metten selbst bauen, weil die jetzigen Räume am Lindenweg in Brüggen für Produktion und Handel von Kunststoffartikeln zu klein wurde. Bei der Grundstückssuche im Internet stieß er auf eine Halle in Kaldenkirchen, die schnell fertig sein sollte. Doch die Pläne des Bauherren Dammer & Dicks Gewerbeimmobilien GmbH hatten sich zerschlagen, so dass die Halle noch gar nicht gebaut war. Bis zum Jahresende wird sie nun aber fix und fertig an einem Seitenarm der Straße „An der Kleinbahn“ stehen, zugeschnitten auf die Bedürfnisse des neuen Mieters. Am Donnerstag war symbolischer „erster Spatenstich“ auf dem Gelände, am Montag beginnen die Fundamentarbeiten.

Das Stahlbauunternehmen Peter Dammer errichtet eine Halle nach den Maßstäben der „Plus-Energiegebäude“: mehr Stromerzeugung durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach als Verbrauch für Heizung, Beleuchtung, Lüftung und Warmwasser; zudem wird nach dem „Cradle-to-Cradle“-Prinzip gebaut. „Dies ist wirtschaftlich umsetzbar und wird den Wert der Immobilie deutlich steigern“, sagte Dammer-Geschäftsführer Christoph Dicks. In der Halle stehen 165 Quadratmeter Büro- und Funktionsräume (verdoppelbar in der ersten Etage), 280 Quadratnmeter Produktionsfläche mit Kranbahn und 485 Quadratmeter Lagerfläche zur Verfügung.

Frank Metten hatte sich vor zehn Jahren selbstständig gemacht. Er handelte mit Standard-Schutzelementen, wie sie für Transport- und Lagerung von Waren gebraucht werden: Stopfen und Kappen. Zunehmend kamen für Kunden entwickelte Produkte hinzu, so dass der Platz für die Spritzgussmaschinen nicht mehr reichte. Den findet er ab 1. Januar 2020 in Kaldenkirchen. „Ich freue mich auf den Umzug nach Nettetal. Ich habe auch schon weitere Maschinen bestellt“, erklärt Metten, „denn wir wollen wachsen“. Dies gilt auch für die Mitarbeiter. Zurzeit sind es vier.

Das hörte  Bürgermeisters Christian Wagner (CDU) gerne, der sich über ein weiteres Unternehmen in der Stadt freute, das den Branchenmix erweitere und den Standort stärke.

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