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Kommunionvorbereitung mal anders in Nettetal-Hinsbeck

Aktion in Hinsbeck : Kleiner Trost für Kommunionkinder

Der Kommunionunterricht ruht, doch das Organisationsteam der Gemeinde St. Peter Hinsbeck hält den Kontakt zu den Mädchen und Jungen: Es schickt ihnen Briefe und lädt zu Mitmach-Aktionen ein.

Die Gruppenstunden fallen wegen der Corona-Krise vorerst aus, wann die Kinder zum ersten Mal die Kommunion empfangen können, ist unklar: In dieser für die betroffenen Mädchen und Jungen schwierigen Situation haben sich die sieben Katechetinnen und Katecheten der Gemeinde St. Peter Hinsbeck etwas zur Aufmunterung ausgedacht. Ab sofort schicken sie den Kommunionkindern vorerst bis Mitte April regelmäßig Briefe, denen zum Beispiel Anleitungen und Material für Aktionen angefügt sind. Dabei soll es auch darum gehen, den Kindern die Bedeutung der Kar- und Ostertage näher zu bringen.

Im ersten Brief, den das Organisationsteam um Ralf Schröder jetzt verteilt hat, heißt es unter anderem: „Seit vielen Monaten habt ihr euch darauf vorbereitet, zum ersten Mal die Kommunion zu empfangen. Wir durften euch dabei begleiten. Wir haben viel gelacht und Spaß gehabt. Und plötzlich ist dieser wichtige Termin abgesagt.“ Doch es gebe ja das Sprichwort „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ – und damit die Zeit des Wartens nicht so lang werde, „wollen wir euch von Zeit zu Zeit weiter von Jesus und seinem spannenden Leben erzählen und wir haben auch ein paar Aktionen geplant“. Mit den Aktionen möchten die Katecheten die Kinder daran erinnern, dass sie Teil einer Gruppe sind. So ist etwa dem ersten Brief eine adressierte Postkarte und eine Briefmarke beigelegt. Die Idee: Die Kinder malen oder kleben ein Bild auf die leere Seite, schreiben einen Gruß an den Empfänger – eins der anderen Kinder der Gruppe – auf die Rückseite und werfen die Karte in einen Postbriefkasten. Außerdem enthält der Brief ein Tütchen mit Weizenkörnern. Die sollen die Kinder aussähen und beobachten, was daraus entsteht. Damit möchten die Katechen verdeutlichen: „Gott schenkt uns immer wieder neues Leben, einen neuen Anfang. Wir dürfen auf ihn vertrauen und Hoffnung haben. Auch in Zeiten von Corona, wo unser normales Leben still steht und viele von uns traurig und ängstlich sind.“

(naf)