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Kommentar zum Aufmacher: CDU-Sportkonzept Nettetal 2030

Kommentar : Nach der Wahl den Dialog aufnehmen

Ein Aschenplatz steht seit 20 Jahren leer, die Schützen suchen stadtweit einen Schießstand, Taekwondo könnte ein Landesleistungszentrum werden. Bei solchen Themen nicht weiter zu warten, sondern jetzt aktiv zu werden, ist der richtige Ansatz, wenn man dem Anspruch einer Sportstadt gerecht werden will.

Es ist sympathisch, dass die CDU nicht sofort mit Lösungen aufwartet, sondern einen Prozess starten will. Und natürlich ist die Zielgruppe der 12.000 Nettetaler in Sportvereinen eine wunderbare Zielgruppe für den Wahlkampf.

Aber die CDU geht schon jetzt mit diesen Plänen an die Öffentlichkeit und nicht in der heißen Wahlkampfphase. Auch geht es in diesem Konzeptpapier nicht um schnelle kurzfristige Versprechungen, sondern um einen Prozess für die nächsten zehn Jahre. Das wird nicht nur den neuen Stadtrat beschäftigen, sondern auch den übernächsten. 

Auf die Ergebnisse dieser sportpolitischen Diskussion darf man mit Recht gespannt sein.