Nettetal: Keine Medaille, dafür aber viele Ratschläge für Leuth

Nettetal: Keine Medaille, dafür aber viele Ratschläge für Leuth

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein erwägt, ein Dorfentwicklungskonzept voranzutreiben

An ihrer Zukunft sollten die Leuther mit vereinten Kräften weiter arbeiten, dazu seien sie auf einem guten Weg. Das Erfolgsrezept sieht die Bezirkskommission des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" in einem gemeinschaftlich erstellten Dorfentwicklungskonzept. Denn "die vielen guten partiellen Aktivitäten verdienen Anerkennung durch eine Einbindung in eine zukunftsträchtige Strategie für Leuth", heißt es in einem vierseitigen Beratungsbrief, den Anke Schirocki und Waldemar Gruber (beide NRW-Landwirtschaftskammer) dem Vorstand des Verkehrs-und Verschönerungsvereins (VVV) mit auf den Weg gegeben haben. Für die Teilnahme am Landeswettbewerb hätte Leuth eine Empfehlung gebraucht.

VVV-Vorsitzender Manfred Meis nahm es sportlich: "Eine weitere Teilnahme am Landeswettbewerb wäre schön gewesen und hätte uns eine Medaille gesichert, aber wir haben nun ein kompetentes Urteil über unser Dorf und zudem viele Ratschläge erhalten, was wir noch besser machen sollten", sagte er. Meis sieht den Hinweis auf ein Dorfentwicklungskonzept als "sehr wertvoll" an - auch im Hinblick auf die Diskussion mit der Politik, hatte die Kommission doch auch festgestellt, es sei optimal, wenn die Initiativen der Dorfgemeinschaft auch von der Stadt unterstützt und begleitet würden.

Bei seiner Hauptversammlung am heutigen 8. Mai ab 19.30 Uhr in der Gaststätte Dückers, Dorfstraße 102, will der VVV das weitere Vorgehen besprechen. Dazu sind auch Leuther Bürger eingeladen.

Diesen hat die Kommission ein gutes Zeugnis ausgestellt. "Es gibt hier einen super sozialen Zusammenhalt", urteilte Schirocki.

(RP)