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In Nettetal helfen Gesamtschüler bei der Aussaat einer Wildblumenwiese

Naturschutz in Nettetal : Gesamtschüler helfen bei Aussaat für Wildblumenwiese

Am Wasserwerk in Lobberich legen die Stadtwerke Nettetal eine Wildblumenwiese für mehr Artenvielfalt an. Bei der Aussaat halfen auch Jugendliche der Gesamtschule Nettetal mit. Fachkundige Hilfe kam vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb Sebastian Tüffers.

Bei strahlendem Sonnenschein halfen am Mittwoch 13 Schüler der Gesamtschule mit, auf dem Stadtwerke-Gelände des Wasserwerks in Lobberich eine Wildblumenwiese anzulegen. Die Jugendlichen aus den Stufen 7, 9 und EF (11) halfen bei der Aussaat mit. Auf eine Initiative der SV hatten sie sich freiwillig gemeldet. Begleitet wurden die Gesamtschüler von zwei Lehrern: Berthold Krahwinkel unterrichtet Mathematik, Physik und Naturwissenschaften. Als Koordinator für die Berufsorientierung in der Sekundarstufe kooperiert er schon länger mit den Stadtwerken Nettetal, auch bei der Schülerakademie in den Ferien. An diesem Tag unterstützte ihn seine Kollegin, die Biologielehrerin Nadine Pasch.

Auch die Stadtwerke Nettetal wollen etwas für mehr Artenvielfalt in der Region tun. So wird jetzt eine „normale“ Rasenfläche auf einer Fläche von 360 Quadratmetern in eine Blühwiese mit Kräutern und Gräsern verwandelt. Die Fläche befindet sich auf dem Gelände des Wasserwerks in Lobberich, auf dem Feld zwischen Wilhelmshöhe und Dyck gelegen. Mit der Anlage dieser Wildblumenwiese möchte der lokale Versorger einen zusätzlichen Lebensraum für Insekten und Bienen schaffen.

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Fachkundige Hilfestellung erhalten die Wasserwerke vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb Sebastian Tüffers. Im Auftrag der Stadtwerke übernahm der Betrieb das Umgraben und Fräsen der Fläche. Sebastian Tüffers, unterstützt von seinem Vater Jürgen Tüffers, leitete die Schüler bei der Aussaat der Blumenwiese an. „Eine Wildblumenwiese wächst am besten auf mageren Böden. Bis die Wiese ihre Vielfalt entfaltet, dauert es meist zwei Jahre“, so Jürgen Tüffers.

(hb)