Anfrage der Grünen: In Nettetal blüht es

Anfrage der Grünen: In Nettetal blüht es

Die Stadt hat in den vergangenen Jahren auf rund 23.000 Quadratmetern Blühstreifen und Blumenwiesen angelegt

(emy) Die Grünen-Fraktion wollte wissen, wo es auf den städtischen Flächen in Nettetal blüht, jetzt hat sie ihre Antwort bekommen. In der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Klimaschutzausschusses präsentierten Vertreterinnen des Grünflächenamtes eine Liste von Orten, an denen in den vergangenen Jahren Blumenwiesen oder Blühstreifen angelegt wurden. Insgesamt ergibt sich daraus eine Fläche von rund 23.000 Quadratmetern.

In Zeiten des Insektensterbens wollten die Grünen wissen, wie ihre Stadt aufgestellt ist. Laut Heike Meinert, Leiterin des Grünflächenamts, habe die Verwaltung in den 1980er-Jahren damit begonnen, Blumenwiesen und Blühstreifen anzulegen. „An Schulen und überall dort, wo größere Flächen waren“, sagte sie. Im Grünflächenkonzept sei das schon immer ein Thema gewesen. Heute sei es Standard, beispielsweise wenn ein Spielplatz oder eine Baugebiet geplant würde. Vieles sei Heinz Tüffers, Leiter des Nabu-Naturschutzhofes in Lobberich zu verdanken. „Er hat uns Ratschläge zum richtigen Mähzeitpunkt gegeben und selbst gesät“, berichtete Meinert.

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Die größte Blumenwiese ist laut der Liste die rund 10.000 Quadratmeter große Fläche im Naturerlebnisgebiet Windmühlenbruch/Nettebruch, die es seit 2002 gibt. Danach folgen der Hügel an dem Kinderspielplatz und der Obstbaumwiese im Baugebiet Lobberich-Ost (4000 Quadratmeter; 2007 angelegt) und die Flächen im Bereich der ehemaligen Bahngärten in Kaldenkirchen (2000 Quadratmeter, von 2010).

Grünen-Fraktionschef Guido Gahlings zeigte sich erfreut: „Wir sind dankbar, dass so viel gemacht wird“, sagte er. „Damit ist Nettetal sicherlich Vorreiter in der Region.“ Welchen Anteil die begrünten Gebiete in der gesamten städtischen Fläche ausmachen, wie WIN-Politiker Florian Witter wissen wollte, konnte Meinert nicht sagen.

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