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Im Sommer soll der Bau des neuen Lehrschwimmbeckens in Nettetal-Breyell starten

Standort in Nettetal-Breyell : Im Sommer soll der Bau des neuen Lehrschwimmbeckens starten

Im Rathaus kamen jetzt alle Beteiligten zusammen und sprachen die Pläne und deren zügige Umsetzung ab. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von 18 Monaten.

Anfang dieser Woche sind bei einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung im Rathaus die Weichen für den Neubau des Multifunktionsschwimmbades in Breyell gestellt worden. Mit dem Büro Grage Tragwerksplanung aus Herford und dem Büro Inco aus Aachen, zuständig für die Technische Gebäudeausstattung, und dem Architekturbüro Blass aus Euskirchen hat die Stadt Nettetal ein Team mit einer hervorragenden Expertise im Schwimmbadbau für sich gewinnen können. Gemeinsam mit Bürgermeister Christian Wagner (CDU) und dem Ersten Beigeordneten Michael Rauterkus konnten in diesem Termin bereits die wichtigsten Entscheidungen getroffen werden, um eine zügige Umsetzung der weiteren Planungen gewährleisten zu können.

Der Baustart für den Neubau wurde für den Sommer 2020 anvisiert. Erste städtebauliche Entwürfe sowie detaillierte Planungen zur Beckengröße werden jetzt durch die Ingenieure ausgearbeitet. Nun werden die Projektbeteiligten alle planungsrelevanten Parameter zum Schwimmbadbau inhaltlich thematisieren und in die Ausführungsphase überführen.

Der Stadtrat hatte sich bereits im März 2018 für einen Neubau am bisherigen Standort am Grundschulzentrum Breyell entschieden. Der Neubau (12,5 x 8 Meter Becken) kostet laut Gutachter knapp 3,7 Millionen Euro, rund zwei Millionen davon sind Fördergelder vom Land.

Im Mai hatte Arndt Venten vom Fachbereich Schule, Kultur und Sport im Ausschuss für Schule und Sport mitgeteilt, dass sich der Baubeginn deutlich verzögere, weil die Stadtverwaltung noch keinen Architekten gefunden hatte. Weil auf EU-Ebene vergaberechtliche Vorschriften verändert worden waren, war es nicht mehr möglich, dass der Architekt, der die Machbarkeitsstudie erstellt hatte, auch das neue Lehrschwimmbecken plant.

Weil das alte Lehrschwimmbecken im Schulzentrum an der Biether Straße marode ist und wegen Mängeln bereits mehrfach geschlossen werden musste, wurde ein Neubau ins Auge gefasst. Damit soll der Schwimmunterricht für die umliegenden Schulen weiter gewährleistet werden. Geplant ist ein Becken mit einem Hubboden, sodass die Wassertiefe je nach Nutzung verändert werden kann. Außerdem sollen die planenden Ingenieure einen Weg finden, das Wasser im Schwimmbad möglichst schonend zu reinigen. So könne man die verwendete Menge an Chlor und Schwefelsäure gering halten. Die Stadt Nettetal strebt dabei eine konsequente Kreislaufwirtschaft nach dem „Cradle to Cradle“-Prinzip an. Bei den bisherigen Beratungen ist man immer von einer Bauzeit von 18 Monaten ausgegangen.

(hb)