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Nettetal: Hühnerklappe soll vor Mardern schützen

Nettetal : Hühnerklappe soll vor Mardern schützen

Ein Tier hatte auf dem Naturschutzhof Nettetal fast alle Vögel gerissen

Plötzlich war es vorbei mit der ländlichen Idylle. "Der Marder hatte sich fast alle Hühner geholt", sagt Hannelore Sontowski vom Vorstand des Fördervereins Naturschutzhof Nettetal. Neue Hühner mussten deshalb her. Damit die von Fressfeinden unbehelligt bleiben, bezahlte der Förderverein nun "eine automatische Hühnerklappe, hinter der die Tiere nachts sicher sind".

Was der Förderverein sonst noch 2016 leistete, darüber berichtete jetzt der Vorstand auf der Mitgliederversammlung im Landcafe Stemmeshof im Sassenfeld. "Unsere Aufgabe ist es, den Naturschutzhof zu erhalten und den laufenden Betrieb zu ermöglichen", erläuterte Sontowski. Zum einen engagierten sich etliche der mehr als 230 Mitglieder ehrenamtlich auf der mit Außengelände rund zwei Hektar großen Einrichtung des Naturschutzbundes. Zum andern gehe es um finanzielle Zuwendungen an den NABU - um hauptamtliche Kräfte zu bezahlen, Reparaturen oder Neuanschaffungen zu tätigen sowie Bildungs- und Ferienprogramme durchzuführen. Viel Arbeit also für den Vorstand des Fördervereins, dem neben Sontowski Vorsitzender Heinz Schmitz sowie Gerd Heynen, Ludwig Halberstadt, Heribert Stroucken und Ehrenvorstandsmitglied Heinz Maibaum angehören. Die Gelder stammen laut Sontowski aus Beiträgen der Mitglieder sowie Spenden.

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Verbesserungen der Seminareinrichtungen, Anschaffung eines neuen Schafszauns und der Kauf von Saatgut seien finanziert worden, so Sontowski. Und "die automatische Hühnerklappe". Ein Huhn allerdings, berichtete das Dülkener Vorstandsmitglied, sei auch ohne die Schutzklappe sicher vor dem Marder: "Wir haben tatsächlich ein Huhn, das kurioserweise nachts immer auf einem Baum schläft."

Infos und Kontakt: Förderverein Naturschutzhof Nettetal, Telefon 02153 / 89374, www.nabu-krefeld-viersen.de

(jobu)