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Haben sich Misteln in Nettetal weiter verbreitet?

Naturschutz in Nettetal : Haben sich Misteln weiter verbreitet?

Ein Mistel-Monotoring läuft bis Februar. Mitmachen kann jede/r. Der Nabu-Naturschutzhof will in diesem Jahr wieder mit einer Pflanzentauschbörse starten.

(hb) Beim Mistel-Monotoring des Nabu kann jeder noch bis einschließlich Februar mitmachen und sich online melden. Beim Blick in die Baumkronen springen die kugelförmigen, grünen Mistelbüschel sofort ins Auge. Misteln gedeihen unter anderem auf Linden, Pappeln und Apfelbäumen. Viele Misteln sind jetzt noch voller weißer Früchte, gleichzeitig beginnt bereits die nächste Mistelblüte.

Täuscht der Eindruck oder sind die Misteln in den vergangenen Jahren mehr geworden? Diese Frage stellt sich der Nabu in diesem Winter. Die Pflanzen leben als Halbschmarotzer und entziehen dem Wirt mit ihren Saugwurzeln Wasser und Nährstoffe. Vor allem für Obstbäume, die nur selten gepflegt werden, kann das zum Problem werden. Um herauszufinden, ob sich die Misteln weiter ausbreiten und ob es regionale Unterschiede gibt, haben der Nabu und naturgucker.de ein Monitoring gestartet.

Mehr für Lehrer und Erzieher ist eine Fortbildung zu den Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten eines Naschgartens im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gedacht. In Naschgärten wachsen Obst und Gemüse, aber auch Kräuter. Auf dem Naturschutzhof geht es um die Themen „Pflanzung und Schnitt von Gehölzen und Sträuchern“ sowie „Aussaat, Anzucht und Vermehrung. Das Seminar findet am 23. Februar von 10 bis 15 Uhr statt. Die Veranstaltung ist beim Programm „Schule der Zukunft“ anrechenbar und für diese Teilnehmer kostenlos. Ansonsten betragen die Kosten 15 Euro pro Person. Anmeldungen bis zum 9. Februar nur per E-Mail an freiwillige@nabu-krefeld-viersen.de.

Am 24. April wird die Saison 2022 mit der Pflanzenbörse eröffnet. Privatleute, die Pflanzen anbieten wollen, können sich dazu unter naturschutzhof@nabu-krefeld-viersen.de anmelden.

(hb)