Grundschule Leuth: Schulverein organisiert Betreuung

Leuth : Bestand der Grundschule Leuth ist weiter gesichert

Mit Unverständnis wurde registriert, dass die Schule nicht mehr mit einem kleinen Theaterstück an der Gestaltung des Seniorennachmittags mitwirkt.

Der Bestand der Nebenstelle Leuth der Katholischen Grundschule Kaldenkirchen ist weiter gesichert. Das sagte Schuleiterin Ute Kipp in der Jahreshauptversammmlung des Schulvereins Leuth. Gegenwärtig besuchen 51 Kinder die Schule in zwei jahrgangsübergreifenden Klassen. Im nächsten Sommer verlassen acht Kinder die Schule, acht kommen aus dem Kindergarten nach.

Es könnten auch mehr sein, doch wurden fünf Leuther Kinder an anderen Schulen in Nettetal angemeldet. Die Geburtenzahlen lassen aber den Schluss zu, dass die Schule „auch in den nächsten Jahren nicht unter die Grenze von 46 Kindern fällt“.

Der Schulverein, der von 80 Mitgliedern getragen wird, hat im letzten Jahr dafür gesorgt, dass der Schulhof eine neue Bemalung für das Fahrradtraining und Spielfelder erhielt. Außerdem finanzierte er vier neue Laptops, gab Zuschüsse zu Klassenausflügen und dem Trommelprojekt und schaffte neue Bücher für die Schulbibliothek an, teilte Vereinsvorsitzender Alexander Heymann mit. Dafür wurden rund 7000 Euro ausgegeben, die über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert wurden. Im laufenden Schuljahr sollen neue Fußballtore, ein Ballfangkorb, Bücher, das Trommelprojekt und ein Ausflug zum Atelier van Eyk (statt eines Theaterbesuchs) gefördert werden.

Hauptaufgabe des Vereins ist die Organisation der Schülerbetreuung zwischen 7 und 16.15 Uhr, die von vier Mitarbeiterinnen übernommen wird. 37 Kinder werden betreut, darunter 18 über Mittag mit Verpflegung. Heymann freute sich, dass nach dem Ausscheiden einer Betreuerin schnell Ersatz gefunden wurde.

„Für echt tolle Arbeit“ sagte er der Geschäftsführerin Andrea Nelißen Dank, die nach sechs Jahren nicht mehr kandidierte. Zu ihrer Nachfolgerin wurde Kerstin Klaas gewählt. Beisitzer sind Jan-Marten Schiffer und Steffi Büschkes.

Mit Unverständnis wurde registriert, dass die Schule nicht mehr mit einem kleinen Theaterstück an der Gestaltung des Seniorennachmittags mitwirkt. Dieses Engagement mit langer Tradition wurde in den letzten Jahren schon durch den Pastoralreferenten Bernhard Müller übernommen, der sich wegen Arbeitsüberlastung zurückgezogen hat (wie auch schon bei der Feier in der Kirche zu Beginn des Martinszuges). Die Schule könne das nicht mehr leisten, bedauerte Schulleiterin Ute Kipp.