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Grüne stellen Anträge für mehr Klimaschutz in Nettetal

Nettetal : Grüne stellen Anträge für mehr Klimaschutz in Nettetal

Ebenfalls wurde ein Förderprogramm für Gründächer in Nettetal beantragt.

Mit mehreren Anträgen möchte die Nettetaler Grünenfraktion den Klimaschutz in der Stadt weiter voranbringen. So wurde jetzt für den nächsten Betriebsausschuss des NetteBetriebes beantragt, dass auf den Dächern des Bauhofes Photovoltaikanlagen installiert werden. Fraktionsvorsitzender Guido Gahlings will, „dass unser einstimmig angenommener Antrag aus dem Jahr 2016 nach Fertigstellung des Bauhofes nun auch umgesetzt wird.“ Dann könnten auch die beiden neuen Elektrotransporter mit vor Ort produziertem umweltfreundlichem Solarstrom versorgt werden.“

Ebenfalls wurde ein Förderprogramm für Gründächer in Nettetal beantragt. In dem Antrag gehen die Grünen auf zahlreiche Vorteile solcher Gründächer ein. „Sie leisten  einen wichtigen Beitrag zur Klimawandelanpassung, indem sie  Häuser gegen schnelles Aufheizen abschirmen und so energieintensive Klimananlagen vermeiden helfen. Zu erwähnen ist auch der besondere Beitrag zur Förderung der biologischer Vielfalt“, weisen die Grünen zudem auf die ökologische Bedeutung von Gründächern hin.

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Einstimmig angenommen wurde im letzten Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz bereits der Antrag, für die neuen Baugebiete Hohlweg in Breyell und Krugerpfad in Hinsbeck eine Prämierung besonders klima- und insektenfreundlicher Vorgärten vorzunehmen. Jeweils 500 Euro Prämien sind dabei vorgesehen. Hier wurde die Verwaltung beauftragt, im nächsten Jahr ein entsprechendes Konzept zu erstellen. Ebenso einstimmig angenommen wurde auch der Antrag, dass Nettetal dem Bündnis „Kommunen für biologische Beitritt“ beitritt und dazu auch eine entsprechende Deklaration unterzeichnet. „“Wir freuen uns sehr, dass Nettetal jetzt Mitglied in diesem Netzwerk von bundesweit inzwischen mehr als 200 Kommunen ist, die sich durch eine naturnahe Grünflächengestaltung oder die Anlage von Blühwiesen besonders für Erhalt der bedrohten Artenvielfalt einsetzen.““

Für die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle hatten die Grünen beantragt, dass dabei nach den Cradle-to-Cradle-Grundsätzen einer nachhaltigen und gesunden Kreislaufwirtschaft vorgegangen wird. C2C wird zwar im Beschluss zur Werner-Jaeger-Halle nicht explizit genannt, aber eine der Prüfaufgaben für die Fachplaner ist auch, auf Nachhaltigkeit zu achten. Die Grünen sehen die hohen Sanierungskosten insgesamt sehr kritisch, aber angesichts einer Mehrheit pro Sanierung plädieren sie für ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept. Einbezogen werden soll auch eine Photovoltaiknutzung auf geeigneten Dachflächen.

(RP)