Hinsbeck: Großes Interesse an Bildern zum Klimawandel

Hinsbeck : Großes Interesse an Bildern zum Klimawandel

Harald Bickel stellte in der evangelischen Kirche aus.

Mit dieser Ausstellung wurde das Leben in die Kirche geholt – so fasste es ein Gemeindeglied der Evangelischen Kirche Hinsbeck zusammen. Vier Wochen lang hingen dort vier großformatige Bilder des auf Föhr lebenden Grafikers Harald Bickel in der Kirche. Weit mehr als 300 Menschen sind in dieser Zeit gekommen, um die Ausstellung anzusehen oder eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung zu besuchen.

Am vergangenen Dienstag berichtete Inga Witte, die seit sechs Jahren auf Föhr lebt, vom Leben auf der Insel. Die Tage dort werden immer auch von der Fähre und den Gezeiten bestimmt. Manchmal ist die Landeshauptstadt Kiel von Föhr aus nicht zu erreichen. Im Sommer kommen auf die nordfriesische Insel so viele Gäste wie Nettetal Einwohner hat. Als Familie Witte im August wieder einmal zu Besuch auf Föhr war, hat sie die Ausstellung in Wyk begeistert. Es sind Fotos, die Kirchenbauten auf der Insel und den Klimawandel mit dem zu erwartenden Anstieg des Meeresspiegels ins Bild rücken und zur Diskussion anregen. Diakon Gerd Witte holte sie nach Hinsbeck.

Die Diskussion über Klimawandel war in den vier Wochen vorherrschend. Die Konfirmanden trafen sich und redeten über die Schöpfung und die biblische Geschichte von der Sintflut und Noahs Arche. Ein Leistungskurs des Gymnasiums diskutierte mit Bürgermeister Christian Wagner (CDU) über Klimapolitik in Nettetal. Die Ausstellung wirkt mit vielen Gesprächen nach.

(RP)