Gedok-Künstlerinnen tauschen sich bei van Eyk aus

Nettetal: Gedok-Künstlerinnen tauschen sich bei van Eyk aus

Wilhelmina Spolders hat Atelier und Park in Leuth zu einem Ort der Kunst und des Austauschs gemacht

Irgendwann setzt sich Autorin Johanna Hansen an den Tisch im Garten und beginnt, einen ihrer Texte zu lesen. Um sie herum sitzen ihre Kolleginnen der Künstlerinnengemeinschaft Gedok A46 sowie Freunde und Förderer der Gemeinschaft und hören gebannt zu. Gut 15 Künstlerinnen und ein Dutzend Freunde sind zum Sommerfest der Künstlerinnengemeinschaft im Atelier van Eyk gekommen. Hier, an diesem „magischen Ort“, wie die Fotografin Gudrun Lintz ihn beschreibt, freuen sie sich auf ein entspanntes Miteinander. Sie reden über Politik, Ausstellungen, sprechen über Privates – fernab von der Vorbereitung und dem Aufbau von Ausstellungen haben sie endlich einmal Zeit und Muße, sich einfach nur zu unterhalten.

„Ich bin gern hier, mitten im Wald“, stellt Künstlerin Ingrid Schwarz fest und fährt fort: „Mit diesen Menschen hab ich gerne zu tun.“ Vor einigen Jahren arbeitete eine Reihe von Gedok-Künstlerinnen in einem mehrtägigen Symposium im Park und im Atelier van Eyk. Sie arbeiteten an ihren Projekten und feierten am Ende ein Fest. Daraus entstand die Idee eines regelmäßigen Sommerfestes.

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Gabi Dahl, Vorsitzende der Künstlerinnengemeinschaft, betont einen weiteren Aspekt des Festes: „So können wir auf uns aufmerksam machen, uns ein wenig präsentieren und Fördermitglieder anwerben.“ Im Atelier sind Druckgrafiken, Installationen, Bücher und Fotografien der Künstlerinnen ausgestellt. Keine, die nicht das „wunderschöne Ambiente“ erwähnt. Wilhelmina Spolders, die das Atelier leitet, ist Mitglied im erweiterten Vorstand der Gedok A46. Seit vielen Jahren gelingt es ihr, diesen besonderen Platz in Leuth zu einem Ort für Kunst und den Austausch von Menschen zu machen.

(b-r)